Urkundenfälschung: Fast wie selbstverständlich?

Beosnders die Ladung für den Sonntag, 22.5.2016, um 19 Uhr überzeugt mich, weil ich mich frage, wozu bzw. zu WAS man da eigentlich geladen wurde?

Erstaunlich, liebe Freunde, mit welcher Selbstverständlichkeit Zeugen aller zur Zeit im Parlament vertretenen Parteien SPÖ, ÖVP, FPÖ, GRUENE und wie sie alle heissen mögen, bestätigen, dass sie sich als Wahlbeisitzer/innen vollkommen gegen bestehende Gesetzeslage  verhalten hätten. 

Das manche Bezirke offensichtlich sogar für den Vorabend der Wahlkartenauszählung, also den Wahlsonntag den 22.5.2016 ab 19 Uhr Menschen extra mit Landung in das Amt bestellten, um dann dort, nun was zu tun? Für die Wahl im Wahllokal zu spät. Und für die Briefwahlauszählung zu früh. Zu einem Zeitpunkt in welchem Koverts noch nicht geöffnet werden durften, diese zu öffnen und angeblich sicher wegzusperren.

Besonders der Satz: Das war schon immer so, hat mich hundertprozentig überzeugt.

Wobei sich dann natürlich wieder die Frage stellt, wo sich dann eigentlich der Schlüssel befand. Wer diesen bis zum nächsten Morgen verwahrte?

Andere Zeugen teilen mit, dass sie am Tag der Auszählung nicht anwesend gewesen wären, womit sich für mich in weiterer Folge die Frage auftut, wann eigentlich die Unterschrift des jeweiligen Wahlbeisitzers dann unter das Protokoll kam: Vor dem Tag der Auszählung oder danach? Oder ob überhaupt jemand ganz Anderer für ihn einfach mit unterschrieb?

Ich mich auch frage, wie es möglich ist, dass manche Wahllokale das Protokoll schon 15 Minuten vor Beendigung der Wahl unterzeichneten.

Wie viele Menschen wohl daran gehindert wurden, wählen zu gehen?

Bedeutet: Das eigentlich bei dieser Wahl all das auftrat, das einem jeden Wahlbeisitzer in der schriftlichen Belehrung, ich war auch schon das eine oder andere Mal mit dabei, als Grundlage eingeschärft wird.

Es sich hierbei eigentlich nicht um Besonderheiten einer Bundespräsidentenwahl handelt.

Daher eigentlich hinlänglich bekannt sein sollte. Denn: Die meisten Wahlbeisitzer machen dies ja nicht das erste Mal.

Und ich muss gestehen, langsam werden für mich die Aussagen der Wahlzeugen fast schon interessanter, als ob diese Wahl wiederholt wird oder nicht.

Wobei ich wie gesagt schon in dem Moment davon ausging, in dem die Staatsanwaltschaft gegen die Wahlbeisitzer sämtlicher 94 betroffenen Wahlbezirke Ermittlungen wegen Urkundenfälschung einleitete.

Die schwierigere Frage wird allerdings sein:

Woher bekommt man eigentlich für so eine Neuwahl seriöse Wahlbeisitzer?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Urkundenfälschung: Fast wie selbstverständlich?

  1. Hannelore Fantal schreibt:

    entweder sind die alle blöd oder sie haben weisung dazu bekommen von ihrer partei

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