BREXIT: Und was kommt dann?

Ganz ehrlich, Freunde. Es ist ja ganz nett, wenn mir die Kronenzeitung am heutigen Tag mitteilt, dass sollten sich die Briten am Donnerstag gegen die EU entscheiden und die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so gering, weil man ja auch schon der Queen nachgesagt hatte, sie hätte sich in einem Sun-Interview für den EU Austritt ausgesprochen:

Spiegel: Brexit: Queen dementiert Bericht der SUN

und auch wenn die Queen in weitere Folge den Presserat eingeschaltet hat, um den Artikel der SUN zu widerrufen, so blieb in der Erinnerung der Menschen dennoch „Die EU rudere in die falsche Richtung“, ein Dominoeffekt folgt. Könnte sein.

Die Queen lässt sich nicht zum BREXIT Fan machen

Mord an der Abgeordneten COX

Da ist zum Beispiel einmal die Sache mit der Ermordung der Abgeordneten COX, bei welcher sich die Menschen fragen: Hatten die EU Gegner überhaupt ein Motiv zur Ermordung? Denn: Sie lagen zu diesem Zeitpunkt lauf Umfragen bis zu 10 Prozent, also beinahe uneinholbar vorne.

Brexit Umfragen: Brexit Befürworter führen mit bis zu 7 Prozent

Der Mord an der Abgeordneten COX erscheint daher unbegründet. Oder die Erinnerung an früher.

Osteuropa

Denn gerade weil dieser Mord wie bestellt kommt, ist man im ehemaligen Osteuropa besonders skeptisch dagegen.

Wirkt dieser Mord in Ländern wie Ungarn, Tschechien oder Polen geradezu als Katalysator, selbiges Referendum durchführen zu wollen. Vor einer Woche noch gegen den BREXIT. Plötzlich dafür.

Denn wir sagte der ungarische Staatspräsident am gestrigen Tag:

Es erinnere ihn an Zeiten, in welchem die Russen Ungarn noch sagen konnten, was diese zu tun oder zu lassen haben. Diese Zeiten hätte Ungarn eigentlich längst hinter sich.

Und ich glaube, dass selbe Gefühl kommt dereit auch in den anderen Oststaaten Europas auf.

KRONE: BREXIT könnte Dominoeffekt auslösen

Zusätzlich hat der Mord an der Abgeordneten COX die ursprüngliche Einstellung Viktor Orbans zum BREXIT verändert. Bis zum Mord war er nämlich dagegen:

Zeit: Orbán schaltet Anzeigen gegen Brexit

Österreich

Bleibt noch die Frage: Österreich.

Erstaunlich eigentlich, wie wenig man momentan vom Team Rauscher-Schramm und dem EU Austrittsvolksbegehren in einer Zeit vernimmt, in welcher gerade das gewünschte Ergebnis in Grossbritannien Realität wird.

Man sich eigentlich auf den EU-Gleichheit Grundsatz berufen könnte. Die grosse Stunde gekommen wäre. Tut man aber nicht.

Dafür werden die Töne der Patrioten und das International zum Thema EU-Referendum immer lauter.

Auch wenn man dort am patriotischen Frühling klar deklarierte:

Wir sind nicht für den EU-Austritt. Wir sind für die Umgestaltung der EU. Direkt Demokratisch. Und dafür die Menschen in allen Staaten Europas mit Referenden ganz einfach einmal zu fragen.

FPÖ: Patriotischer Frühling gegen den tiefen EU Winter

Fazit

Das was da also am Donnerstag vor sich geht, wird Richtungsweisend für die Zukunft der EU sein. Gleichgültig, was auch immer passiert.

Das Ergebnis kann von „mit blauem Auge davon kommen“ und dann dringender Umgestaltung, bis „EU AUS“ sein.

Kann weiteres Fahrwasser auf den Mühlen der EU Kritiker werden, oder Startpunkt für die Europa Reform. Nicht als europäischer Zentralstaat, sondern als „Vereintes Europa“.

Eigenartig daher, dass sich zu diesem Thema derzeit die EU Präsidentschaft nicht äussert:

KURIER- Brexit: Großbritannien wäre für EU „Drittstaat“

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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