Distanzierung von den Identitären in Salzburg

Auch wenn ich bisher davon ausgegangen war, liebe Freunde, dass es sich bei den Identitären so wie bei den meisten Landmannschaften um Deutschnationale handelt, die eigentlich, weil sie 1933 verboten wurden, sich vom Nationalsozialismus distanzieren, so muss ich sagen, dass offensichtlich leider wieder einmal die Grenzen zwischen Deutschnationalen und Nazis verschwimmen.

Ein Problem, unter welchem offensichtlich nicht nur die von Viktor Reimann, einem Widerstandskämpfer gegen das NS Regime, gegründete FPÖ leidet, die übrigens regelmässig Leute aus Gründen des Nationalismus ausschliesst, sondern zur Zeit der Patriotismus an sich.

Das was den aufrechten Patrioten von den Nazis unterscheidet, ist, dass man niemals ein Volk über ein anderes oder in den Mittelpunkt stellt, sondern davon ausgeht, dass würden alle Völker dieser Welt auf den ihnen von Gott zugestandenen Lebensraum schauen, die ganze Welt funktionieren könnte.

Das Religionen, solange sich die Gläubigen an den Grundsatz der Toleranz halten, durchaus zusammenleben können. Die Schriften dies zulassen würden. Sie sich ergänzen.

Der Glaube eines Menschen erst dann zu kritisieren ist, wenn Menschen den Glauben eines Anderen ignorieren. Oder überhaupt Leib und Leben des Anderen aus Gründen dessen Glaubens gefährden.

Das Phänomen, welches ich derzeit also beobachte:

Das es schon wieder einmal ein Zitat der Gruppe „Stahlgewitter“ auf Eurer Facebook Seite in Salzburg gibt, welches schon einmal in der Vergangenheit zum Ausschluss eines hohen FPÖ Funktionärs, des Wiener Pressesprechers Stefan Gotschacher, aus der FPÖ führte.

TREND: Wiener FPÖ feuert Pressesprecher wegen Waffen-SS-Postings

Das was ihr da also in Salzburg präsentiert, ist kein Patriotismus, sondern Nationalismus. Meines erachtens der übelsten Sorte.

Insbesondere, da das selbe Posting ja in der Vergangenheit schon einmal einen Kritikpunkt verkörperte.

Die Christlich Liberalen sind im Gegensatz zur FPÖ zwar auch Patrioten, aber nicht deutschnational. Gemeinsam haben beide: Wir sind keine Nazis. Ein Unterschied: Die Christlich Liberalen sind österreichisch-monarchistisch.

Wir wissen daher weder mit der Gruppe „Stahlgewitter“, noch mit dem Vers im Entferntesten Etwas anzufangen.

Sind keine Nationalisten, sondern Patrioten.

Und wir wollen uns daher in aller Form, von den Identitären und solchen Aussagen distanzieren.

Denn: Österreich braucht eine Politik, die auf den Menschen schaut.

Braucht einen Patriotismus, der aber niemals mehr in der Geschichte in Nationalismus oder gar Nationalsozialismus enden darf.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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