Wahlanfechtung: Es geht um die Menschenrechte

Die Wahlanfechtung der Bundespräsidentenwahl ist eine Massnahme zum Schutz der Menschenrechte

fpoe.at: Text der Wahlanfechtung

„Warum uns eigentlich die Bundespräsidentenwahlen so wichtig wären,“ hat mich am heutigen Tag jemand im Facebook gefragt, „wenn wir doch weder von der FPÖ noch GRUENE wären?“

Und hat mich mit dieser Frage ins höchste Erstaunen versetzt.

Ich hatte nämlich nicht gewusst, dass der Bundespräsident nur für die GRUENEN oder für die FPÖler da wäre. Hatte das Amt für neutral erachtet. Und war davon ausgegangen:

Der Bundespräsident ist für alle Menschen da.

Warum uns aber Norbert Hofer wichtig gewesen wäre:

Weil wir ihm zugetraut hätten, die Menschenrechtsverletzung die 1918 an sämtlichen Adeligen begangen wurde, in dem man ihnen nicht nur die Würde, sondern auch ihren gesamten Besitz entzog, sie zu Menschen zweiter Klasse stempelte, wieder auszugleichen.

Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 17
Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden

Stimmt. Auch die Adeligen nicht.

Erstaunlich also, dass Adelige das gegenüber ihrer Familien verübte Unrecht  noch nicht einmal einklagen können.

Artikel 7
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Wir sind eben Menschen zweiter Klasse. Menschen, denen man ihre Menschenreche entzog.

Warum wir nun darum kämpfen, dass es bei Wahlen nicht zu Betrug kommt?

Ja, weil auch das wieder eine Menschenrechtsfrage ist. Es darf kein Unterschied gemacht werden im Bezug auf politische Stellung. Daher ist ein Norbert Hofer Wähler genauso viel wert wie einer, der Alexander van der Bellen wählte:

Artikel 2
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Und weil alles Andere eine Menschenrechtsverletzung verkörpert, so setzen wir uns dafür ein, dass die Menschenrechte gewahrt bleiben.

Man letztlich die allgemeine Menschenrechtscharta 1948 respektiert.

Allgemeine Menschenrechte des Jahres 1948 der Vereinten Nationen

Auch wenn man hierbei jetzt schon wieder versucht unsere Menschenrechte einzuschränken:

Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Etwas, dass offensichtlich manch Einem kräftig aufstösst.

Fast so, wie die goldene Regel, die Jesus uns gegeben hat:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächstenwie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Menschenrechte und goldene Regel. Bis heute von Vielen nur müde belächelt. Leider.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Wahlanfechtung: Es geht um die Menschenrechte

  1. Frank Poschau schreibt:

    Freiheit

    Welche Münder haben dieses Wort für sich beansprucht,
    in welcher Sprache wurde es noch nicht für sich erklärt?
    Welche Religion, welcher Glaube hält nicht die Waffen hoch,
    für die Freiheit, die man nur für sich begehrt?

    Wir atmen den gleichen Sauerstoff,
    wir essen die gleichen Speisen.
    Wir sehen verschiedenfarbig gleich aus
    und legen den Andersdenkenden in Eisen.

    Wir bauen Mauern, um unsere Freiheit zu bewahren,
    wir werden eingemauert, um ihre Freiheit zu schützen.
    Wir glauben an einen Gott, mit verschiedenen Namen,
    glaubt um zu glauben, wem soll diese Freiheit nützen.

    Wir schmettern die Neunte, vergehen uns an die Ode,
    „Brüder“ schmettert der Chor in allen Sprachen.
    Große Trommeln ersetzt durch Kanonengroll,
    „Brüder“ – wo viele der Schwüre brachen.

    Wir vertragen uns der Verträge wegen,
    schwören auf Wachstum jeglicher Art.
    Papier ist geduldig der Tinte nicht Wert,
    wir suchen überall Vorteile, ohne friedlichen Rat.

    Summen die Neunte mit blutiger Hand,
    stellen uns den Freunden, uns morgen morden.
    Ihre „Freiheit“ haben wir nicht erkannt,
    mit geschwellter Brust, geschmückt mit Orden.

    Am Anfang es sagen zu dürfen,
    am Ende auf gleicher Höhe stehen.
    Umsetzen zur Freiheit des Anderen,
    sich trennen, Freude auf ein Wiedersehen.

    Vögel fliegen um die ganze Welt,
    wir werden gestoppt für ein falsches Wort.
    Vernichten, was wir zum Leben brauchen,
    um zu wissen, es gibt keinen anderen Ort.

    Volksdichter
    Frank Poschau

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