Auf welchem Weg kommen die Flüchtlinge eigentlich nach Österreich?

Ganz ehrlich, Freunde.

Da ich im Facebook ja fleissig Eure Beiträge studiere, habe ich inzwischen wahrgenommen, dass in Österreich schon wieder eine grosse Anzahl an Flüchtlingen angekommen sein soll.

Und das erstaunt mich ein wenig.

Denn wie ich gestern aufgezeigt habe, ist die nächste bulgarische Stadt an der türkischen Grenze Haskovo und diese Stadt hat genau eine Durchzugsstrasse.

Die Schervena Stena. Die Umfahrungsstrasse. Die direkt vor meinem Fenster vorbeiführt.

Durch den Stadtkern kann man nämlich nicht durch. Das ist eine einzige Fussgängerzone. Und in den Feldern der Umgebung durchzumarschieren? Kann ich mir nicht vorstellen. Wär für die Flüchtlinge echt gefährlich. Massig Kontrollen. Aber auch Bürgerwehren.

Würden also tatsächlich grössere Mengen an Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Europa durchkommen, so würde dies mit höchster Wahrscheinlichkeit ganz genau unter meinem Fenster passieren. Tut es aber nicht.

Grenzsschutz in Bulgarien

Die Grenzen in Bulgarien sind, da Bulgarien kein Schengenland ist, ja von allem Anfang an scharf überwacht gewesen. Schon vor der Flüchtlingskrise.Dazu kommt, dass Bulgarien den Grenzschutz in alle Richtungen, auch gegenüber Griechenland anfangs der Flüchtlingskrise deutlich verschärfte.

n-TV: Bulgarien verstärkt Kontrolle der Grenze zu Griechenland

Und: Rechte Gruppierungen, sogenannte Bürgerwehren, haben sich dazu entschlossen, die Flüchtlinge notfalls selbst aufzuhalten. Und der Anteil der rechten Bevölkerung in Bulgarien ist erheblich. Die Regierung muss also Ordnung gemäss agieren. Sonst könnte sie sich auf Dauer mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht halten.

Heute.at:Rechte machen in Bulgarien Jagd auf Flüchtlinge

Und so wundert es nicht, dass die amtlichen bulgarischen Medien im heurigen Jahr bisher einen Durchzug von 11.742 Flüchtlingen vermelden. Von denen ein Teil, genau 481 Personen abgelehnt und ansatzlos zurückgeschickt wurden.

Der Teil der annerkannt wurde, zog dann zum Teil weiter in die EU.

BNG Radio Bulgaria: Über 11.700 Asylanträge seit Jahresbeginn in Bulgarien

Über Bulgarien kommen die Flüchtlinge also nicht.

Mazedonien

Ebenso hätte ich es für möglich erachtet, dass die Flüchtlinge über Mazedonien kommen.

Nur: Mazedonien hat die Grenze dicht gemacht. Agiert dort mit Tränengas gegen die Flüchtlinge.Die hierauf immer wieder zurückweichen.

Über Mazedonien kommen die Flüchtlinge also offensichtlich auch nicht.

ORF: Tausende warten auf Weiterreise

Sicherlich, beide Staaten könnten finanzielle Hilfe brauchen, um ihrer Aufgabe im Sinn des Schutzes des europäischen Lebensraums nachzukommen.

Aber: Auch wenn die Flüchtlinge immer wieder die Zaunanlagen beschädigen. Die Bulgaren und Mazedonier tun was in ihrer Macht steht, die Flüchtlingsströme aufzuhalten.

Und das machen meiner Meinung nach beide wirklich konsequent.

Fast so konsequent wie Orbans Ungarn, welches nach eine Durchquerung Serbiens dann auf der Strecke der Flüchtlinge läge:
Die Presse: Slowenien und Serbien schliessen Balkanroute

Viktor Orban: Ungarn sicherstes Land Europa

Einem Land, welches von Grund auf einen Grenzzaun aufzog. Diesen scharf bewacht und nicht einen Flüchtling eindringen lässt.

KURIER: Orban: Ungarn „bestgeschütz­ter Staat“ in der ganzen EU

Das was ich mich also frage: Woher eigentlich stammen die Flüchtlinge?

Oder, sollten in Wahrheit deutlich weniger Flüchtlinge kommen: Was verbirgt sich hinter der Erzählung der Regierung? Könnte es wirklich wahr sein, dass hier eine ganze Industrie von falschen Zahlen lebt?

Ob das der Grund ist, warum Angela Merkel die Flüchtlinge mittels Flugzeug kommen lassen will?

Salzburger Nachrichten: Merkel kritisiert Schließung der Balkanroute

Und was könnte das Ziel sein? Verschärfung des Sicherheitssystems? Einfach mehr Kontrolle?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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