Politisches Denken in Österreich

Ganz ehrlich, Freunde. Manchmal bekommt man Anfragen von politischer Seite, die man irgendwie nicht mehr packt.

Da fragt mich zum Beispiel am gestrigen Tag jemand: „Warum wir uns für Hofer stark gemacht hätten? Ob wir denn zur FPÖ gehören würden?“

Und ich, ich muss es verneinen. Denn die Christlich Liberalen sind eine eigene Mannschaft. Auch wenn uns manche Punkte durchaus mit der FPÖ verbinden.

Die Frage an sich zeigt mir allerdings auch das Denken der politischen Kräfte in Österreich.

Wenn nämlich all die politischen Gruppen, welche Hofer unterstützten automatisch zur FPÖ gehören, ja dann gehören wohl all die anderen Mannschaften, die zu Alexander van der Bellen gehalten haben, zu den GRUENEN.

Dann gibt es keine SPÖ mehr.
Denn sie gehört zu den GRUENEN.

Dann gibt es keine ÖVP mehr.
Denn sie gehört zu den  GRUENEN.

Dann gibt es auch keine NEOS.  
Denn dann ist überhaupt nichts mehr neu an ihnen.
Auch sie gehören dann zu den GRUENEN.

Dann gibt es die SPÖ-ÖVP-GRUENE-NEOS Einheitspartei.

Alleine die Frage aber zeigt einem deutlich, dass sich in Österreich zwei verhärtete Lager gebildet haben.

Die Einen, die für die Allgemeinheit als FPÖ gelten. Auch wenn man sich nur auf einen Bundespräsidentschaftskandidaten geeinigt hat.

Oder diesen, so wie im Fall der Christlich Liberalen ohne weiterer Absprache mit dessen Herkunftspartei ganz einfach unterstützt. Weil man seine Einstellung mag.

Das sind die, die nicht für die herkömmliche Linie sind.

Und die Anhänger der SPÖ, der ÖVP, der GRUENEN und der NEOS.

Des offensichtlich herkömmlichen Einheitsbreis.

Die weiter das alte System bewahren.

Die Alle und jetzt halten sie sich fest, nicht für Etwas stehen, sondern die Politik gegen die FPÖ betreiben.

Deren erklärtes Ziel es also nicht ist, van der Bellen zum Bundespräsidenten zu machen, damit dieser seine Ideen umsetzen kann, sondern ganz offen gesagt nur, um Norbert Hofer als Bundespräsident zu verhindern.

Daher in Wahrheit überhaupt keine eigenständige Politik betreiben.

Vielmehr sich nur als Anti-FPÖ-Allianz positionieren.

Verstehen sie jetzt, warum Alexander van der Bellen in meinen Augen, demokratisch gesehen, bedenklich ist?

Weil ich noch nicht einmal weiss, was dieser Mann eigentlich will.

Habe nur aus verschiedensten Informationsquellen erfahren, wofür er stehen könnte. Nicht aber von ihm persönlich. Da kam nur: Ich werde Hofer verhindern!

Leider!

Anfrage.: Übrigens ist die Aufgabe jetzt erfüllt. Hofer ist, sollte nicht noch Einspruch erhoben werden, jetzt verhindert. Herr Bundespräsident, was machen Sie jetzt?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Politisches Denken in Österreich

  1. Gruber Franz schreibt:

    ???? Die haben wir schon lange ,nur sind sie bei uns Verstaatlicht ,nicht frei so wie in Italien da Klar ;diese Verhältnisse da !!!!

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