Bundespräsidentenwahlen: Erzählungen aus Sicht eines Auslandsösterreichers

Nachdem ich mich so wie alle paar Jahre wieder einmal für einige Monate in Bulgarien aufhalte, erlebe ich die Bundespräsidentenwahlen von hier aus aus Sicht eines Auslandsöstereichers mit. Hier mein Bericht:

 

.) Trud.bg:Австрийските популисти скочиха за изборни измами
.) Eurokom: Австрия: Норберт Хофер няма да оспорва изборния вот

„Warum mir eigentlich der Ausgang der Bundespräsidentenwahlen so wichtig wäre,“ hat mich am heutigen Tag jemand im Facebook gefragt: „Ich wäre doch mit einer Bulgarin verheiratet.“

Stimmt und weil ich mit einer Bulgarin verheiratet bin, deshalb lebe ich auch alle zwei oder drei Jahre ein paar Monate in Bulgarien.

Spreche ein wenig bulgarisch und ich möchte nicht verhehlen, dass sich seit der Rückweisung Angela Merkels gegenüber Bojko Borissov im Bezug auf den Schutz der EU-Aussengrenzen die Stimmung zwischen den Bulgaren und der EU deutlich verhärtete.

Also hier in Bulgarien viele darauf hofften, dass sich in Österreich Norbert Hofer bei den Bundespräsidentenwahlen würde durchsetzen können.

Man die EU dann ganz einfach gemeinsam neu gestaltet.

Nun, diese Hoffnung ging nicht in Erfüllung.

Denn: Als Wahlsieger verkündete man Alexander van der Bellen.

Dafür hört man seit dem Tag der Wahl aus Österreich jeden Tag, dass es bei den Wahl ganz offensichtlich Unstimmigkeiten gegeben haben soll.

Ja, dass das Bundesministerium für Inneres, nicht die FPÖ gegen mehrere Wahlbezirke in Kärnten und der Oststeiermark Anzeige erhoben hat.

Das es in Waidhofen/Ybbs 146,9 Prozent Wahlbeteiligung gegeben hat.

Denn all das was ich seit einigen Tagen über die Bundespräsidentenwahl berichte, berichte ich aus Haskovo, einer 30.000 Einwohner Stadt eine Stunde nördlich von Istanbul.

Ist also das, was man hier zu hören bekommt.

Meldungen, die dazu führen, dass ich und meine Frau, sie ist Bulgarin, am gestrigen Tag in ein Geschäft gehen, mit dessen Besitzer wir früher noch Stunden lang zusammen standen und uns freundlich unterhielten.

Ist im Süden so. Südliche Mentalität. Gastfreundschaft.

Dieser plötzlich anfängt das Geld dreimal nach zu zählen. Und ich mich frage: „Habe ich beim letzten Mal vielleicht das Zahlen vergessen?“

Sich dann entschuldigt und meint: „Anweisung der Regierung. Denn: Österreicher sind Betrüger.“

Ob es nun Anweisung der Regierung ist? Ich weiss es nicht. Sicher ist Die hiesigen Zeitungen sind voll vom Betrugsskandal in Österreich.

Weit haben wir es also gebracht. Durch den offensichtlich zumindest in Kärnten und der Oststeiermark stattgefundenen Wahlbetrug. Durch die immer häufiger bekannt werdenden Fälle von Wahlbetrug bei den Bundespräsidentenwahlen.

Das einen die Menschen im Ausland, die einen seit Jahren kennen, nicht mehr vertrauen.
.
Und so ein Bundespräsident, der im Ausland als Betrüger gilt, soll uns würdig in Europa, ja der Welt vertreten.

Ich weiss es nicht.

Herr Alexander van der Bellen, wenn sie ihre Heimat lieben: Bitte, verzichten Sie!

Deshalb: „Flashmob gegen Wahlbetrug“, 11.6.2016, 16 Uhr, Wien Ballhausplatz

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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