Das Bargeld muss erhalten bleiben!

Auch wenn es den meisten Menschen vielleicht gar nicht so bewusst ist, liebe Freunde, aber ich kenne de fakto nichts Asozialeres als den derzeit diskutierten Ansatz das Bargeld einfach abschaffen zu wollen.

Denn auch wenn es die meisten Zeitungsherausgeber vielleicht nicht so offen zugeben würden:

Wir Zeitungen leben vom Bargeld.

Keine der Zeitungen kann nämlich wirklich darauf verzichten, dass sie Kolopteure beschäftigt, die die Zeitungen draussen, ja gerade auf der Strasse,  verkaufen.

Die Krone, der Kurier, die Presse, der Standard, ja eigentlich fast alle. Entweder durch Kolpoteure, oder aber auch durch ihre Zeitungsständer am Wochenende.

Und das ohne Bargeld?

Aber es sind nicht nur die Zeitungen.

Die Sozialvereine leben von Bargeld

Nicht nur Magazine wie der Augustin, der den Obdachlosen die Chance gibt, durch den Zeitungsverkauf wieder den Einstieg in das normale Leben zu schaffen.

Die Kirchen und Sozialorganisationen sind ebenso darauf angewiesen mit Sammelbüchsen oder im Haus zu Haus Geschäft (Dreikönigsaktion) ihre Arbeit, die Hilfe an den Ärmsten der Armen durch Bargeld zu finanzieren.

Und wie sollte es in Zukunft möglich sein, Spenden auf der Strasse zu luckrieren oder Zeitungen zu verkaufen, wenn die Menschen, die angesprochen werden, über überhaupt kein Bargeld mehr verfügen?

Die Verkehrsbetriebe leben von Bargeld

Wie sollten Menschen bei Automaten Fahrkarten bekommen können, wenn es die Münzen nicht mehr gibt, die man in die Automaten steckt.

Und: Wovon sollten die Verkehrsbetriebe leben, wenn zum Beispiel die Wr. Verkehrsbetriebe keine Fahrkarten mehr verkaufen könnten.

Es ist aber auch sonst asozial.

Nicht ein jeder Mensch hat ein Konto

Asozial, weil sich Menschen, die in den Privatkonkurs schlittern, sollte es kein Bargeld mehr geben, den Überblick über die Einnahmen und Ausgaben vollkommen verlieren würden.

 

Nicht ein jeder Mensch überhaupt ein Konto auf einer Bank erhält.

Bargeld ist also für das Leben einer grossen Anzahl von Menschen ein wirklich wichtiges Mittel um ihr Leben überhaupt weiter beschreiten zu können.

Wie man also auf die Idee kommen kann, das Bargeld einfach abschaffen zu wollen?

Ich weiss es nicht.

Ich als Zeitungsherausgeber begrüsse es auf jeden Fall, dass sich momentan jemand bemüht, das Bargeld durch eine Petition im Parlament weiter zu erhalten. Ja sogar in der Verfassung festschreiben lassen zu wollen.

Nicht nur für die zahlreichen Sozialfälle Österreichs, nicht nur für die Obdachlosen, sondern vor Allem und da bin ich ausnahmsweise überhaupt nicht so uneigennützig, für uns Zeitungsherausgeber.

Unterschreiben Sie daher mit uns die Petition, Bargeld in der Verfassung festzuschreiben:

Parlamentarische Petition zur Bargelderhaltung

Weil es einfach viel zu viele Menschen sind, die auf das Bargeld angewiesen sind!

DANKE!

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.