Zeit zum Parteienvergleich

Auch wenn ich befürchte, dass die Stimmen, dass es bei den Bundespräsidentenwahlen vielleicht doch nicht ganz so mit rechten Dingen zugegangen ist, niemals verstummen werden, bleiben doch Themen wie 146,9 Prozent Wahlbeteiligung in Waidhofen/Thaya, Sondersprengel Linz, oder die sich allgemein vermehrenden Wahlkarten auch nach dem Eingeständnis des Rechenfehlers HC Straches weiter ungeklärt,  so wollen wir dieses Thema nun dennoch hiermit ruhen lassen. (Das eine sind die Fakten und das andere die daraus resultierenden Schlüsse).

Warum die FPÖ nicht darauf pocht, dass die Wahlkarten bei solch einer Anzahl an Missständen, nicht zu berücksichtigen wären? Ich weiss es nicht. Immerhin hat ja selbst das Innenministerium Ermittlungen in fünf Kärntner Gemeinden eingeleitet. Egal.

Ruhen lassen, weil ich, selbst dann, wenn es Wahlbetrug gegeben haben sollte, es nicht einsehen kann, dass es hierauf Morddrohungen gegenüber Alexander van der Bellen gibt. Der hat den Wahlbetrug, sollte es einen gegeben haben, ja nicht gemacht.

Das waren die auszählenden Behörden.

Es wäre also ratsam, langsam wieder zum normalen Alltag der Politik in Österreich zurück zu kehren und sich zu fragen: Was bedeutet dieser Wahlausgang für Österreich. Bzw. Wie hat sich dieser Wahlausgang auf die einzelnen Parteien ausgewirkt? Wer hat durch die Bundespräsidentenwahlen zulegen können? Wer hat verloren?

Wir wollen diesmal daher nicht nur den Alexa Interessenscheck mit in unserer Auswertung berücksichtigen, sondern auch die neuerste Gallup Umfrage:

Gallup Umfrage vom 16.1.2016

Also: Vor der Wahl am 16.1.2016 lag die FPÖ klar mit 34 Prozent vorne. Die SPÖ verlor um einen Prozentpunkt. Die ÖVP stieg um einen Prozentpunkt, die GRÜNEN waren beim Fallen, ebenso die NEOS. Koalitionsmässig wäre sich zu dieser Zeit eine FPÖ-SPÖ oder FPÖ-ÖVP Koalition als einzige mögliche Zweierkombinationen ausgegangen, ansonsten nur dreier Koalition aus SPÖ-ÖVP und GRUENEN oder SPÖ-ÖVP und Neos. Eine Regierung ohne FPÖ also, so wie sich dies Alexander van der Bellen wünscht, ging ausschließlich mit einer Dreierkoalition.

Gallup Umfrage 25.5.2016:

Nach der Bundespräsidentenwahl und dem Kanzlerwechsel hat sich diesbezüglich wie folgt verändert- Die ÖVP ist im Fallen inbegriffen und hat einen Prozentpunkt verloren. Die SPÖ um zwei Prozentpunkt zugelegt. FPÖ ist laut unserem Vergleich gleich geblieben. Die GRUENEN um 2 Prozentpunkte stärker geworden. Die Neos um einen weiteren Prozentpunkt gefallen. Nach wie vor wären als Zweierkoalitionen aber nur eine Koalition zwischen FPÖ und SPÖ oder FPÖ und ÖVP möglich. Als Dreierkoalitionen gibt es nach wie vor die Optionen von SPÖ-ÖVP-GRUENE oder SPÖ-ÖVP-Neos.

Neuwahlen werden daher zum derzeitigen Zeitpunkt von keinem Regierungspartner wirklich angestrebt.

Alexa Interessen Check

Bleibt noch der Alexa Interessencheck, der ja auch mögliche Aufsteiger oder Absteiger berücksichtigt, die in den üblichen Umfragen nicht aufscheinen:

Auch wenn diese Statistik natürlich nur eine Tendenz, also ein Interesse der Menschen verkörpert, so kann man sagen, dass der Kanzler Bonus die SPÖ hier erstmalig wieder an die Spitze setzt. Das Interesse der Menschen ist durch die wirklich spannenden Bundespräsidentenwahlen und auch den Kanzlerwechsel übrigens allgemein angestiegen.

Das Interesse an einem EU Austritt aber auch an den Linksaussenparteien ist diese Woche wohl durch den Kanzlerwechsel gefallen.

Stark im Interesse zugelegt haben die FPÖ, die ÖVP. Das bürgerliche Lager ist also im Kommen.

Genauso wie die Monarchisten, die sich mit ihren zwei Mannschaften, den Christlich Liberalen als auch mit der Partei „Die Monarchisten“ immer weiter an die Spitze herankämpfen.

Es ist also zu erwarten, dass auch in der nächsten Gallup Umfrage die SPÖ und FPÖ, dann aber auch wieder die ÖVP eine wichtige Rolle spielen werden.

Den Aufwärtstrend weiter nützen könnten auch die Monarchisten.

Wir wünschen wie immer allen Parteien ein frohes Schaffen und viel Erfolg.

So weit der Parteienvergleich vom 26.5.2016.

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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