Kern beleidigt Orban: Die EU weiter gespalten

Ganz ehrlich, Freunde, eigentlich hatte ich geglaubt, dass die SPÖ ihre Spitze ausgetauscht hätte, dass Christian Kern nunmehr Werner Faymann ersetzt, um endlich wieder Ruhe nach Innen zu finden. Die Streitigkeiten des eigenen Lagers auszugleichen. Ja. eine Basis zu legen.

Eine Basis zu legen, zwischen den Anhängern des rechten Lagers der SPÖ, welche sich am Liebsten mit der FPÖ auf ein Packerl hauen würden, diesem Wunsch wurde von Christian Kern ja von Grund auf widersprochen, was die SPÖ derzeit weiter spaltet und wohl angesichts der derzeitigen Entwicklung des politischen Geschehens in Österreich, knappe Niederlage von Norbert Hofer bei den Bundespräsidentenwahlen, wohl auch zu weiteren Verlusten von  Wählerstimmen führen wird und denen, welche die Flüchtlingspolitik Angela Merkels befürworten und daher Faymann ablehnten, weil dieser ihrer Meinung nach „zu wenig menschlich“ war.

Da schaue ich am heutigen Morgen in die KRONE und lese dort, dass sich Christian Kern nunmehr mit Viktor Orban anlegt, weil er Ungarn als „Führerstaat“ bezeichnet hat und denke mir dabei:

Ob die weitere Zerspaltung Europas, knapp vor der BREXIT Abstimmung, der grossen Volksabstimmung zum EU Austritt Grossbritanniens am 22.6.2016, wirklich die Position Christian Kerns stärkt? Ich kann es mir nicht vorstellen.

Denn: Was nunmehr wahrscheinlich in der SPÖ entsteht ist eine Spaltung des EU-pro und des EU-contra Lagers. Weil: Wer will schon gerne mit einem „Führerstaat“ in einer Gemeinschaft leben?

Und ganz ehrlich: Dafür hätte es eines Christian Kerns wahrscheinlich nicht gebraucht.

Gebraucht hätte die SPÖ einen Mann, der letztlich den inneren Frieden stiftet.

Mt. 5,9
Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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