Muslime in der Politik

Ganz ehrlich, Freunde, manchmal erhalte ich Anfragen, diesmal von meinem Bruder Ingmar, da muss ich erst einmal nachdenken. Da muss ich einen Augenblick vergessen, dass derzeit Bundespräsidentenwahlen sind.Da muss ich vergessen, dass Grossbritannien derzeit den BREXIT vor der Tür hat. 

Und mir überlegen, was sonst noch in Österreich, was sonst noch in Grossbritannien passiert.

Muss darüber nachdenken, dass Österreich erstmalig mit Muna Duzdar eine muslime Staatssekretärin bekommen hat, von welcher ich einzig und alleine Bilder ohne Kopftuch vorfinde. Offensichtlich also eine Alevitin. Und das London mit Sadiq Khan nunmehr einen muslimen Bürgermeister gewählt hat.

Muss mich fragen:

Und was bedeutet dies für die Politik

Grundsätzlich und das ist uns Christlich Liberalen sehr wichtig, gelten im Bezug auf die Religionsausübung ganz klar die allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948.

Werden von uns Petititionen wie „Das Kreuz muss bleiben“ oder „Stoppt das Nikolausverbot“ nicht primär deshalb gemacht um den christlichen Glauben in Österreich zu fixieren, dass auch, denn der wird derzeit stark von den Atheisten, sogenannten Laizisten, verdrängt, sondern um die Menschenrechte zu bewahren.

Artikel 18 nach der allgemeinen Menschenrechtscharta 1948 der Vereinten Nationen:

Allgemeine Menschenrechte der Vereinten Nationen 1948

Artikel 18
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Jeder und jederzeit, überall.

Und weil es dieses Menschenrecht gibt, deshalb erscheint es uns durchaus lobenswert, dass sich nunmehr muslime Kräfte einen Weg in die Politik bahnen.

Solange diese die Toleranz aufbringen, das selbe Menschenrecht auch für uns Christen gelten zu lassen.

Was lehrt der Islam

Solange diese auf dem Boden des Korans stehen, gibt es diesbezüglich überhaupt kein Problem.

Finden wir doch in den Suren 3.55, 5.68, 5.75 wie folgt geschrieben:

Sure 3: Das Haus Imrams

Sure 3.55
„(Damals) als Allah sagte: „“Jesus! Ich werde dich (nunmehr) abberufen und zu mir (in den Himmel) erheben und rein machen, so daß du den Ungläubigen entrückt bist. Und ich werde bewirken, daß diejenigen, die dir folgen, den Ungläubigen bis zum Tag der Auferstehung überlegen sind. Dann (aber) werdet ihr (alle) zu mir zurückkehren. Und ich werde zwischen euch entscheiden über das, worüber ihr (im Erdenleben) uneins waret.“

Sure 5: Der Tisch

Sure 5.68
Sprich: „O Volk der Schrift, ihr fußet auf nichts, ehe ihr nicht die Thora und das Evangelium befolgt und das, was zu euch herabgesandt ward von eurem Herrn.“ Aber gewiß, was von deinem Herrn zu dir hinabgesandt ward, wird gar viele von ihnen zunehmen lassen an Aufruhr und Unglauben; so betrübe dich nicht über das ungläubige Volk.

Sure 5.75
Der Messias, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewiß, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen. Und seine Mutter war eine Wahrheitsliebende; beide pflegten sie Speise zu sich zu nehmen. Sieh, wie Wir die Zeichen für sie erklären, und sieh, wie sie sich abwenden.

Erstaunlich also, dass manch ein Imam etwas vollkommen Anderes lehrt. Aber sind diese dann muslim? Und dann, ja dann müssen wir wieder den Islamkritikern Recht geben, die allerdings unserer Meinung nach das Falsche kritisieren.

Nicht, dass diese Personen muslim sind, ist mein Problem, sondern das sie es offensichtlich nicht sind.

Plötzlich den Islam als einzige mögliche Religion erachten?

Davon ausgehen, man könne sich als Moslem über den Koran stellen und andere Religionen verfolgen?

Weit über die Menschenrechte hinweg?

Was zählt sind die Menschenrechte

Und genau an dieser Stelle wollen wir Christlich Liberalen, gleichgültig allerdings welche Religion es betrifft eingreifen. Schauen, dass jeder Mensch den Artikel 18 ungestört leben kann.

Es kann nicht sein, dass irgendeine Religion ihren Glauben über die eigenen Schriften erhebt. Und fixer Bestandteil des Islams sind zweifelsfrei Sure 3.55 und 5.68.

Das Christen ihre Religion über die goldene Regel erheben:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Die eigenen Glaubenslehren ganz einfach ignoieren. Ja, selbst die Menschenrechte ignorieren.

Anderen Menschen letztlich weniger Rechte zugestehen als sich selbst.

Und dann, ja dann wird es Zeit mit dem geistigen Schwert für den Glauben und die Menschenrechte einzustehen.

Finden Sie nicht?

Übrigens: Wer die Wahrheit zur Tempelberggeschichte Norbert Hofers kennen will. Die wurde sogar in der Haarzeth bestätigt.

Wikipedia: Haaretz

Hier der Link zum damaligen Ereignis.

Haarzeth: Israel Police Officer Opens Fire on „Jewish Taliban“ Woman at the Western Wall

Wird daher mit höchster Wahrscheinlichkeit von israelischer Seite gar nicht bestritten.

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.