ORF Dittlbacher missbraucht GIS Gebühren

Nicht das ich irgendetwas dagegen hätte, lieber Freunde, dass ein Journalist eine Meinung vertritt. Auch eine politische. Ein Journalist ist ein denkender Mensch und hat daher sicherlich auch seine politische Anschauung. Aber:

Anders schaut es für mich aus, wenn er für die Bekanntgabe seiner persönlichen, politischen Meinung einen Sender nutzt, der zwangsweise von allen Österreichern und Österreicherinnen erhalten wird.

Der ORF lebt und das zum Großteil von einer Zwangsabgabe, welche sich GIS nennt. Die gleichgültig ob jemand die politische Meinung Fritz Dittlbachers teilt oder nicht, von allen Menschen entrichtet werden muss. Nun, vielleicht mit Ausnahme derer die sich das Fernsehen sonst überhaupt nicht leisten könnten.

Die österreichische Bevölkerung aber teilt sich, Gott sei Dank, da Österreich eine Demokratie ist, oder sein sollte, in die Anhänger der verschiedensten politischen Lager.

Da gibt es die links Wähler, die eher die GRUENEN oder SPÖ wählen werden und die rechts Wähler die dann eher zur ÖVP oder der FPÖ greifen. Manchmal sind Menschen  sogar so mutig und versuchen etwas Neues. Oder so verärgert, dass sie gar nicht mehr wählen gehen. All diese zahlen GIS Gebühren.

Sprich: Der österreichische Seher des ORF Fernsehprogramms hätte also das Recht, für sein Geld das zu erhalten, was er erwartet. Eigentlich bezahlt, wenn auch zwangsweise.

Es wäre daher eigentlich zu erwarten, dass sich die Journalisten, so lange sie auf Sendung sind, über ihre eigene politische Meinung stellen. Sprich: Neutral sind.

Passiert aber nicht. Die Botschaft wird normalerweise einfach einseitig gesendet:

Links ist gut, rechts ist böse.

Ganz zum Umwillen derer, die dafür zahlen, aber letztlich eben Rechtswähler sind.

Das sich nunmehr aber ein ORF Chef, dessen Gehalt ebenfalls aus diesen Gebühren beglichen wird, klar auf Sendung zu einem Bundespräsidentschaftskandidaten deklariert, daher also die GIS Gebühren von einer ganzen Reihe von Menschen einfach missbraucht, geht meiner Meinung nach zu weit.

Insbesondere, da Norbert Hofer ja nicht nur die Unterstützung vom rechten Flügel, also ÖVP und FPÖ erhält, sondern sich auch schon SPÖ Wähler am 1.Mai am Rathausplatz für Hofer aussprachen. Inge Rauscher, ehemalige Vizeobfrau der VGÖ (Vereinten GRUENEN) eine apa/ots – Meldung für Norbert Hofer abgegeben hat. Sich also noch nicht einmal die GRUENEN im Bezug auf ihren Kandidaten einig sind.

Wie kommen Menschen eigentlich dazu, das die von ihnen Zwang entrichteten GIS Gebühren, für die Werbung der Gegenseite verwendet werden?

Tut mir leid, Herr Dittlbacher, solche Handlungen sind Rücktritt reif.

Und im Bezug auf Alexander van der Bellen möchte ich noch fragen:

Wie verzweifelt muss ein Mensch eigentlich sein, dass er letztlich zu solchen Mitteln greift?

Ich glaube, mehr ist zu diesem Thema wohl nicht zu sagen.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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