Herr Hofer, distanzieren sie sich!

Eigentlich ist es immer wieder erstaunlich, liebe Freunde, dass ich auf manch einer Seite im Web lese, der oder der FPÖ Politiker, im aktuellen Fall halt der gerade zur Bundespräsidentenwahl antretende Norbert Hofer, hätte sich von den Schweinekopf Anschlägen in Graz oder von den Nazis distanzieren sollen.

Etwas wo ich mich frage: Warum soll er das tun? Hat er denn irgend Etwas mit diesen Themen zu tun? Nein. Und wenn nicht: Warum sollte er sich dann davon distanzieren?

Ich finde es erstaunlich.

Erstaunlich, weil ich noch niemals erlebt habe, dass irgendjemand Alexander van der Bellen oder Werner Faymann, die selbstverständlich ebenso wenig mit solchen Handlungsweisen und Weltanschauungen zu tun haben wie die linken Autonomen am Brenner, dazu aufgefordert hätte, sich von solchen Taten zu distanzieren.

Nur Norbert Hofer wird permanent dazu aufgefordert. Norbert Hofer distanzieren sie sich!

Dabei hat Norbert Hofer ganz klar und unaufgefordert bekannt gegeben:

Er möchte weder mit „Identitären“ noch mit den „Neuen Rechten“ in einen Topf geschmissen werden. Lehnt deren Weltanschauungen ab.

Sobald es aber um einen FPÖ Politiker geht, der zu irgendeiner Wahl antritt, so soll sich dieser am Besten von all den Grauslichkeiten der Geschichte, vom 2.Weltkrieg, dem Holocaust, der Islam Feindlichkeit, usw. distanzieren.

Fast so, als wäre es selbstverständlich: Das ist ein FPÖler. Der muss mit solchen Themen zu tun haben.

Linke Autonome bei der Demonstration gegen Grenzen am Brenner.

Bei Alexander van der Bellen oder Werner Faymann, welche im Übrigen, beide in der letzten Zeit zugegebner Massen in der Zuwanderungsfrage beinahe FPÖ Standpunkte vertraten ist das anders: Da erwartet niemand, dass sie sich von den Autonomen distanzieren.

Ebenso wenig, wie dies von Sebastian Kurz erwartet wird. Welcher unlängst die muslimen Kindergärten und Schulen in Wien als Problembereich bezeichnete. Sogar zum Krieg gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ aufrief.

Da setzt man voraus, dass deren Weltanschauung durchaus vertretbar ist. Solche Handlungsweisen nicht zur deren Weltbild gehören. Gehören sie auch nicht.

Genauso wenig übrigens, wie zu der Norbert Hofers der Nationalsozialismus.

Denn: Norbert Hofer mag zwar aus dem Blickwinkel der GRUENEN ein Rechter sein, übrigens eine Gruppe, die sich so wie die Linken in allerlei Schattierungen aufteilt und ich glaube nicht, dass irgendein linker Politiker, ja das Alexander van der Bellen derzeit sehr dankbar darüber wäre, wenn man ihn dazu auffordern würde, sich von den Handlungsweisen am Brenner zu distanzieren, er ist aber, so der Politologe Gärtner in der Tiroler Tageszeitung auf keinen Fall ein Nazi.

Politologe Gärtner: Hofer ist auf jeden Fall kein Nazi

Ich schlage daher vor, man fordert entweder auch Werner Faymann und Alexander van der Bellen dazu auf, sich von den Ereignissen am Brenner zu distanzieren, oder verzichtet auch bei Norbert Hofer auf solche Anspielungen,

Denn: Niemand braucht sich von Etwas zu distanzieren, was ihn letztlich in keinster Weise tangiert.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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