Die Grenzen der Direkten Demokratie

Ganz ehrlich, Freunde. Eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass unser Longinus (Gregorio) einen Scherz machen wollte, als er seine Meinung zur Abstimmung vorschlug:

Die Bundespräsidentschaftskandidaten sollten die Legislaturperiode 50:50 aufteilen.

Denn:

1.) Ist Alexander van der Bellen ein erklärter nicht Demokrat. Das hat er mit seiner Aussage, er würde niemals eine Regierung mit einer FPÖ Beteiligung angeloben, sowie seiner Haltung 2015 mit der Ablehnung der 261.056 Stimmen des EU-Austrittsvolksbegehrens, klar bewiesen. Steht in den Augen der ehemalig stellvertretenden Bundesvorsitzenden der „Vereinten Grünen Österreichs“ (VGÖ), Inge Rauscher für die NATO, die amerikanischen Angriffskriege und den TTIP Vertrag und wird daher sogar von Teilen der GRUENEN selbst abgelehnt.

Alexander van der Bellen für EU-und Globalisierungs-Kritiker sowie Neutralitäts-Befürworter unwählbar!

2,) Für Alexander van der Bellen ist Norbert Hofer ein Nazi.Es wäre daher auch in keinster Weise zu erwarten, dass Alexander van der Bellen auf die Teilung der Regentschaft, geteilte Legislaturperiode, mit einem von seinen Leuten erklärten Nazi zustimmen würde. Auch nicht, nachdem nun der Tiroler SPÖ Chef die Aussage diesbezüglich über Norbert Hofer zurückgenommen hat. Sich sogar hierfür entschuldigte.

Der Standard: Hofer: Tiroler SPÖ-Chef entschuldigt sich für Nazi-Vergleich – derstandard.at/2000035766270/Tirols-SPOe-Chef-nennt-FPOe-Kandidat-Hofer-indirekt-Nazi

3.) Lehnt Alexander van der Bellen die Regierungsbeteiligung des Adels ab. Steht Alexander van der Bellen als Vertreter der 1968er Bewegung auch den Kräften nahe, welche 1920 durch die Behauptung sie wollten die Menschen befreien, die humanistische Verfassung, die Pillersdorfer Verfassung, aus den Angeln hob.  Die Bewegung befürwortet, welche das Chaos in Österreich erst eröffnete. Selbst die SPÖ nur als „rotes BZÖ“ betrachtet.

Van der Bellen: SPÖ ist „rotes BZÖ“

Er steht den Ansichten der Christlich Liberalen daher in keiner Weise nahe.

Für die Christlich Liberalen kann es, da wir einen direkt demokratischen Bundespräsidenten haben wollen, welcher auch eine Regierung Beteilung des Adels nicht ausschließt, sondern die Österreicher/innen in der EU vertritt nur einen logischen Kandidaten geben:

Und dennoch ist es gut, dass unser Longinus einmal aufgezeigt hat, was in einer Direkten Demokratie mit schlechten Vorschlägen passiert. Sie werden abgelehnt.

Wir haben bewiesen: Bei den Christlich Liberalen darf ein jeder seine Meinung kund tun und ein jedes Thema zur Abstimmung bringen.

Auch wenn so mancher Vorschlag durchaus an die Schmerzgrenze gehen mag.

Denn wie sagt Norbert Hofer, der Mann der in der Mitte steht: Am Ende siegt die Vernunft.

Und wir haben bewiesen:

Oder?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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