Hält diese Bundesregierung noch bis 2018?

Eine berechtigte Frage, welche mir einer meiner Facebook Freunde am gestrigen Tag stellte.

Hält diese Bundesregierung noch bis 2018?

 

Und auch wenn sie mir für die Christlich Liberalen eigentlich noch zu früh kommt, früh, aber machbar, liebe Freunde, so glaube ich dennoch daran, dass wir, knapp nach dem Norbert Hofer am 22.5.2016 zum Bundespräsident gewählt werden wird, der Hype der FPÖ nach den Bundespräsidentenwahlen wird hierfür wohl ausschlaggebend sein, 44 Prozent in der letzten Sonntagsfrage, erfahren, dass wir noch heuer einen neuen Nationalrat wählen werden.

Und zwar nicht, weil Norbert Hofer diese anordnen würde, die Regierung zum Rücktritt auffordern bräuchte, sondern weil sonst sowohl die SPÖ als auch die ÖVP als Parteien endgültig in der Versenkung verschwinden.

Zu klar waren die Votings für deren beiden Kandidaten: Rudolf Huntsdorfer (11,3 Prozent) und Andreas Kohl (11,1 Prozent).

Zwei Ergebnisse, welche mit Sicherheit eher auf die Unzufriedenheit der Menschen mit den Regierungsparteien, oder sagen wir einmal der mangelnden Zusammenarbeit dieser, schliessen lassen, als auf Wahlkampf Fehler der Kandidaten selbst.

Das im Übrigen vielleicht auch. Man hätte es wie Karas machen können, der im EU Wahlkampf klar deklarierte: Ich kandidiere für die EVP, nicht aber für die ÖVP. Ich bin OK.

Die beiden ehemaligen Großparteien müssen daher sich neu formieren, neue Programme finden und vor Allem neue Personen ins Rennen schicken, welche eine andere Linie vertreten wie bisher.

Tunlichst vermeiden, dass die Menschen den Eindruck gewinnen, so wie ihnen dies die SPÖ nach ihrem Parteitag mitteilte: Es geht alles so weiter wie bisher.

Eine Äußerung, welche sogar den Altkanzler Franz Vranitzky aufs Äußerste erzürnte.

Zu zeigen, dass man in Zukunft alles anders machen möchte, dazu hat man im Normalfall zwei Möglichkeiten:

1.) Personelle Veränderungen (bekanntlicherweise stellte sich die SPÖ hinter Werner Faymann)
2.) Trennung vom Koalitionspartner

Man scheint sich daher für den zweiten Weg entschieden zu haben.

Denn sollten diese Parteien keine Änderungen vornehmen, nun so sagen es die Alexa Rankings deutlich, suchen die Menschen nach neuen Parteien.

Denn: Es geht auf keinen Fall weiter wie bisher.

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.