Gründonnerstag: Der Tag des letzten Abendmahls

Heute feiern wir in Bulgarien Gründonnerstag. Den Tag des letzten Abendmahls. Den Tag also, an welchem Judas Jesus verriet. Wofür die Farbe GRUEN in der Geschichte alles herhalten muss.

Während manch eine humanistische Gruppe, welche die Apokryphen genauso als wesentlich empfindet, wie die kanonischen Evangelien, die Meinung vertritt, dass Jesus selbst den Auftrag dazu gab, dass Judas ihn verriet, so das Judas Evangelium, welches Judas zum engsten Kreis Jesu zählt, sind die Kirchen, welche den katholischen Kanon teilen, entsetzt, was an diesem Tag passierte:

Wegen 30 Silberlinge, also wegen reinem Mammon Dienst, geht Judas hin und verkauft Jesus an die Pharisäer. Wird ihn in der Nacht mit einem Kuss verraten. Dem Judaskuss. Er ist also käuflich.

Und Petrus, den Jesus als den Fels bezeichnet: Er wird Jesus in der Nacht 3 mal verleugnen.

Ganz ehrlich, Freunde, manchmal glaube ich, dass die Bibel ganz bewusst schon auf die Jetztzeit eingeht. Den Menschen einen Spiegel vorhalten will.

Denn:

Wie viele Politiker und Politikerinnen wurden schon überführt, dass sie ihren Auftrag als Politiker/in, also Volksverteter verraten haben. Bei wie vielen stellte man später fest, sie taten dies für Geld.

Korruption nennen wir dies.

Und: Wie viele dieser Verräter haben erlebt, dass die Parteien in der Folge dennoch zu ihnen standen? Sprich: Nicht zu ihrem Auftrag standen, sondern zum Verräter. Wie Petrus die Wahrheit einfach leugneten.

Und wie oft haben wir es erlebt, dass Teile des Volkes, so wie die Humanisten zum Judas Evangelium gerade zu diesen Politiker/innen stehen, obwohl es eigentlich Übeltäter sind?

Obwohl die Politiker/innen im reinen Mammon Dienst Gesetze einfach verkauften.

Zugegeben, in manchen dieser Fälle, und deshalb wissen wir davon, landen solche Fälle dann vor Gericht. Man spricht dann von aufgeflogen.

Ich frage mich nur: Wie viele landeten dort nicht?

Auch damals war es ein Fall von Korruption.

Denn: Jesus war, so wird es uns später Pilatus mit der Kreuz Inschrift INRI, also Jesus von Nazareth Rex Judäa, bestätigen, in den Augen der Römer der jüdische König.

Eine Behauptung, die Pilatus übrigens trotz Androhung der Pharisäer, sie würden sich an den Kaiser wenden, nicht widerrief.

Eine Korruption, die glaubt man heute so manchem Journalisten, in der heutigen Politik Gang und gebe sein soll. Nicht nur im Nationalrat. Den Ministerien. Gerichten.

Nein, hinein bis in die EU.

Für uns Christlich Liberale jedenfalls ein Grund, uns der Korruption zu stellen. Damit nicht noch mehr Menschen, so wie Jesus, unschuldig unter die Räder kommen.

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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