Der Drachenmord Teil 1 oder was fehlt den heutigen Politikern?

Heute denke ich über den Drachenmord nach.

Also der Drache, wer ist der Drache? Der sitzt ja oft in Märchen oder in der Nibelungensage auf einem Schatz, oder beschützt den oder so und ja manchmal gibt’s da auch noch eine Prinzessin, die der da gefangen hält.

So irgendwie.

Da braucht es dann einen jungen Helden, der dann die Prinzessin befreit, den Schatz mit nimmt und den Drachen tötet. Oder so. In umgekehrter Reihenfolge natürlich. Gut ich muss wieder anfangen Drewermann zu studieren und lesen.

Also Drachen Mord?

Warum muss der sterben?

Oder wenn ich mir da dieses Buch die Fesseln des Bösen (interessanter Versprecher es heißt die Fesseln der Liebe von Jessica Benjamin) anschaue. Da ist auch so ein Drache drauf. Wo die Prinzessin den an der Leine führt? Was bedeutet das denn?

Wäre doch mal eine interessante Frage, oder?

Wie gesagt da fallen mir in erster Linie die ganzen Märchen Analysen vom Drewermann ein. Der Drache könnte ein Archetyp, also irgendein in unserem Stammhirn gespeichertes Symbol für was sein? (also Archetyp nach C.G. Jung) Archetyp? Also z.B. heißt es bei uns, man muss den inneren Schweinehund besiegen. Also den Teufel, Wie das Joyce Meyer sagen würde. Den ewigen Widersacher! Den Neinsager!

Klingt irgendwie logisch?

Also der dauernd sagt: „Heute nicht. Und das geht nicht. Und das ist nicht möglich. Und nein, jetzt kannst du nicht abnehmen. Denn du brauchst jetzt eine Schokolade und so?“

Aber nein ich will ja nicht ins Banale abrutschen. Eigentlich will ich über die katholische Lehre schreiben. Gestern noch in der Bibel Runde, sagte ich:

Ich habe ein Problem mit manchen Christen. Denn die kümmern sich nur darum, dass es ihnen gut geht, Während die Welt den Bach hinunter rutscht. Also wieder in Erinnerung an den Satz, vom Bonhoeffer. Dass es das Wächteramt der evangelischen Kirche sei, die Dinge beim Namen zu nennen. Und den Stummen eine Stimme zu verleihen.

Um das geht es doch!!!

Wenn gerade eine Hungersnot ausbricht, dann ist es ja auch nicht gerade sinnvoll über die schöne Garderobe der Könige zu sprechen. Während das Volk am verhungern ist?

Man muss doch über das reden, was wichtig ist.

Und da kommen wir schon mal auf eine interessante Frage, Was ist denn wichtig? Geht es nicht darum, dass wir durch Jesus das schönste Leben führen dürfen, Das wir uns ohne ihn gar nicht vorstellen können?

Und was ist ein schönes Leben?

Dass man glücklich ist, das Glück des Einzelnen ist also wichtig!

Und dann ist es ja auch wichtig, dass das Volk glücklich und zufrieden ist.

D.h. wenn es dem Volk nicht gut geht, dann sollten sich die Kirchen dazu berufen fühlen die Misstände mal aus zu sprechen und ja auch mal darüber in den Medien was sagen?

Warum passiert das nicht?

Da zitiere ich noch mal den Dietrich Bonhoeffer aus seinem Buch: Kampf um das Wächteramt und Bekenntnis der evangelischen Kirche:

Es muss endlich mit der theologisch begründeten Zurückhaltung gegenüber dem Tun des Staates gebrochen werden. Es ist ja alles nur Angst! Tu deinen Mund auf für die Stummen!!!!“

Das sei die mindeste Forderung der Bibel in solchen Zeiten. Es gibt ein Wächteramt der Kirche, die Sachen beim Namen zu nennen! Das hat dann der Herr Dr. Johannes Hartl auf der Mehr Konferenz in Augsburg dazu gesagt.

Ok. also es gibt also eine theologisch begründete Zurückhaltung der evangelischen Kirche gegenüber dem Tun des Staates?

Also, nein das ist Sache des Staates, der Medien. Über gewisse Misstände in der Politik, aufklären zu wollen????

Na ja. Also in den Interview mit dem Hans- Georg Peitl da sprachen wir ja auch über die Politiker! Nämlich dass die keine Werte hätten, Daher wären die ja auch nicht in der Lage den Stummen und dem Volk Gerechtigkeit zu verschaffen. Also Werte? Da fiel mir dann die Beschäftigung mit den religiösen Inhalten ein!

Also dass die Politiker mal eine Ethik Ausbildung machen sollten, bevor sie sich da angeblich zum Sprachrohr der Bevölkerung und dazu zählen ja auch die Armen (ha, ha, wieviele Arme gibt es denn in so einem Staat Österreich? Mal nachdenken also ca. 3% verdienen soviel wie der Rest also die 97% ? Armutsforschung?) machen.

Wie geht es denn den Reichen so, wenn die da so in ihren Villen die Zeitung aufschlagen?

Ich schreibe darüber später. Über das reich sein. Also das die da so in ihrem Gelehrten Himmel sitzen. Der ja auf den ganzen Unis der Welt erfunden wurde und in die ganzen Köpfe der jungen Studenten platziert wurde, Nämlich diese Menschenverachtung: Das Alles was menschlich gleich Abschaum sei und man daher gleich mal das Mitgefühl auf allen Unis der Welt als Erstes opfern muss. Damit man auf die Uni gehen darf und auch dort ernst genommen werden darf. Irre ich mich da? Ich hoffe immer noch darauf, dass ich mir das Alles immer nur eingebildet habe. Also jahrelang, Das die Leute da auf der Uni von der Realität nix wissen wollten und Politik schmutzig ist. Aber selbst jetzt nach langer Distanz, muss ich fest stellen: Das ich immer wieder zu den selben Ergebnis komme. Na ja. Dann wird’s wohl stimmen. Aber macht nichts. Also weiter:

Na ja. Ethik Seminare besuchen, Wäre zumindest mal ein Anfang.

Und Hans Georg Peitl und ich waren uns darin einig, dass die Politiker zuerst mal diese Ethik Kenntnisse erwerben müssen, Also dass das zuerst mal eine Vorraussetzung wäre, um überhaupt Politiker werden zu dürfen.

Dann sollten die mal auf die Uni gehen und das Fach Internationale Entwicklung belegen, Was ja eine seltene Ausnahme bildet. Also wo es sogar noch ernsthafter zu geht. Weil ja auch die Welt und manche politischen Zusammenhänge interessiert verfolgt und diskutiert werden, Zugegebener Massen hat auch dort die Uni Krankheit ihre Spuren hinterlassen. Also der gesamte Größenwahn mancher Intellektuellen. Die sich da so ihre Ersatzwelt zimmern wollen. Einfach nur um sich vor dem großen Andrang der Studenten zu schützen. Ich meine ist ja logisch, Da kommen immer mehr und mehr Studenten und wollen Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens. Und das die Professoren damit einfach überfordert sind ich meine, wer versteht das nicht?

Dass ja auch die Uni Professoren keine Ethikbildung haben. Also es denen ja auch oft an einer gewissen Tiefe fehlt, na ja was soll es. Sind ja auch nur Menschen. Aber immerhin haben sie ja schon mal die richtigen Ansätze auf der internationalen Entwicklung. Also da gäbe es ja auch schon ganz gesunde Ansätze, Die man mal ernst nehmen könnte. Also z.B. die Frage nach der Weltverantwortung, Das wir verantwortungsvoll mit der Welt umgehen sollten, Und Aufarbeitung leisten müssen. Also Aufklärungsarbeit leisten sollten über die Konzerngiganten, Die gerade mitten dabei sind sich die Welt auf zu teilen: „Du kriegst Indien, dafür krieg ich Pakistan und lass dir den Jemen, aber über den Sudan da streiten wir noch“, usw.

Sicher solange auch die auf der internationalen Entwicklung die Werte Debatte wie einen heißen Brei umgehen, wird das ja auch nix mit der internationalen Entwicklung. Ach was soll es, Ok. Ich glaub nicht mehr an die Unis..

Ich glaub an Interessengemeinschaften, aber die Unis als Brutstätte von dem Erlöser Wissen, das ist einfach ein Humbug. Das wird es nicht geben. Die Unis sind Brutstätten für die Weltvernichtung und Welt Auslöschung. Und die Umfunktionierung der Welt in einen Müllplatz für präpotente Halbstarke, Die mit ihrem Testosteronspiegel nicht klar kommen. Und ja das sollte mal gesagt werden. Erst wenn es mal diese Ethikdebatte gibt, nämlich was da an Sondermüll- Wissen auf den Unis produziert wird. Erst dann kann es mal mit der Aufarbeitung beginnen. Welches Wissen noch biologisch abbaubar ist und welches eh schon radioaktiv verseucht ist. Und was man noch länger nicht so schnell wieder zu fruchtbarem Wissen umfunktionieren kann. Aber da bin ich ja wieder gläubig. Ich denke mir, dass Gott da seine Gartenschere eh bald einsetzen wird und diese unfruchtbaren Triebe mal abschneidet, Damit da mal was Neues wachsen kann. Merkwürdig kommt es mir aber vor, wie diese Wissen Monster so viele Mutationen durchmachen konnten und immer noch überlebten. Wie also immer noch neue Triebe auf dieser Pflanze möglich sind?

Ich denke mir dass eine Uni Kritik mal ganz notwendig wäre. Um da mal Licht in die Sache zu bringen?

Also die angehenden Politiker sollten sich mal in so kleinen Grüppchen, wie ich es bei Amnesty International erlebt habe, auch mit den Schattenseiten von fehl geschlagener internationalen Politik Bemühungen auseinandersetzen und ganz wichtig kritisch hinterfragen lernen!!!

Und mal neue politische Lösungsansätze diskutiert werden.

Dann wäre mal ein Fach, eben der Ethikunterricht ganz wichtig. Also eben: Was ist gut und was ist schlecht, Also die ganzen religiösen und wichtigen philosophischen Strömungen sollten mal durchgegangen werden. Aber verstehe alles in einem verdaulichen Ausmaß!!! (Da erinnere ich mich wieder an unser Schulsystem, wo ja auch schon alles völlig falsch läuft. Da wird ja auch nicht auf die Kritikfähigkeit des Einzelnen wert gelegt. Wenn ich so nachdenke: Ich habe ja eh nur bis zur sechsten Klasse Gymnasium durchgehalten. Danach hatte ich genug von der Schule und pflegte nur noch hie und da auf zu tauchen, Wenn es halt grad sein musste.

Egal

(Also das Schulsystem: die sollten dort mal was Lustiges machen. So alle im Kreis sitzen und diskutieren. Egal über was. Halt was Lustiges. Da hätte ich dann auch mehr zu lachen gehabt. Aber ich habe ja mit manchen Lehrer so eine Dauerkriegserklärung durchgehen müssen. Also die eine da, die wollte mich ja fertig machen. Da habe ich ja schon gar keine Lust mehr gehabt mich der noch mit zu teilen. Also da war so eine große Barriere zwischen der und mir? Die Deutschlehrerin, die sah aus als ob sie 150 Jahre alt wäre. Dabei war die erst… egal….)

Sicher muss der Politiker auch auf seine Führungsqualität getestet werden. Also mal eine Familienaufstellung machen. Damit die oder der seine eigenen Probleme mal in den Griff kriegt. Und seine Beziehungsübertragungsmuster auflösen lernt. Und nicht ständig was bekämpft, was er gerade ein Leben lang in sich selber bekämpft. Diesen Frieden mit sich selbst durch Familienaufstellungen, den brauchen die ja dringend.

Führungsqualität, wie lernen die das? Mal nachdenken, also indem die dann in einem internationalen Entwicklungsseminar Probleme, also politische Probleme lösen müssen, Unter Aufsicht wohlgemerkt. Wo es dann auch Noten gibt, Und die all ihr bereits in diesem Fach gewonnene Wissen einsetzen müssen. Also über alternative Lösungsansätze, die die ja jahrelang in diesem Fach studieren dürfen, Und dann zu einer originellen Lösung kommen sollen.

Und dann wenn sie schon die Lösung gefunden haben, dann müssen sie einen Plan entwerfen, Wie sie das umsetzen wollen und wo die Schwierigkeiten sein könnten. Also z.B. das Verkehrsproblem in Wien!

Da gibt’s jetzt immer mehr Autos, die dann immer mehr die Strassen zur Rennbahn umwandeln. Und wo ganze Häuserblocks unbewohnbar sind. Wegen des Autolärms und der ganzen Autoabgas- Luft, die ja dann wenn man dort mal das Fenster aufmacht, in den Wohnungen die Luft verpesten. Und irrsinnig viel Staub und Dreck in den Wohnungen hineintragen. Ich z.B. hab mal an einer Strasse gewohnt, da war ein Zimmer zur Strasse hinaus. Und das Zimmer war unbewohnbar, Denn der Lärm war viel zu groß und keiner wollte in dem Zimmer wohnen. Wenn ich dann mal mitten in der ärgsten Sommerhitze das Fenster öffnete um zu lüften, dann kam der ganze Autostaub- Dreck herein. D.h. es legte sich dann überall eine schmierige Staubschicht drauf, so dass alles verdreckt war.

Also Teppichboden, Bett, Alles. Bücher, Kasten alles war dreckig. Also die Dreck Belastung, die durch die Autos in Wien verursacht wird ist ja ein riesen Problem.

Die Reichen, die haben ja Möglichkeiten. Die ziehen in irgendwelche Lofts. Wo aus allen Fenster ein oder mehrere riesen große Innenhöfe mit Bäumen und Gartenanlage zu sehen sind. Wo die Häuser alle mit üppigen Terrassen und Balkone ausgestattet sind. Die in alle Richtungen durch die anderen Häuser weit von der Strasse abgeschirmt sind. So das man rund herum nur Terrassenhäuser sieht. Die dicht bepflanzt sind und schöne Gartenanlagen. Wo Kinder spielen und viel Grün natürlich. Man kennt die Nachbarn und grüsst sich, wenn man zufällig mal einen Kopf im Sommer auf einer eh gut abgeschirmtem Geländer auf der Terrasse vorbeihuschen sieht. Wenn er dort im Liegestuhl ein Sonnenbad nimmt. Da zwitschern die Vögel, hie und da hört man Kinderstimmen, Oder einen Hund bellen, Alles im erträglichen Ausmaß. Nein, das Leben kann so schön sein. Wenn man reich ist und sich in so einer Luxus Siedlung die 1000 Euro Miete leisten kann. Da muss man nicht einmal in den Urlaub fahren, Denn die Terrassen sind oft mit vielen exotischen Pflanzen bewachsen, Die die Putzfrau jeden Tag pflegt, sodass das Urlaub Feeling eh täglich da ist, wenn man morgens um halb sechs von der Sonne geweckt wird, die da zur Terrassen Glastür hereinscheint.

Nein Autolärm gibt’s in diesen Luxus Häuserblocks mitten in der Innenstadt von Wien sicher keinen. Dazu wurden diese Wohnsiedlungen ja auch gebaut, Um diesen Autolärm durch die vielen Bäume, die da überall stehen sowieso aufzuheben.

Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn man so durch Wien fährt. Mit all den Häusern, die ja direkt an der Strasse liegen.

Wer wohnt denn da?

Da kann man doch nicht wohnen.

Die Autos donnern im Abgas Verkehr die Strassen entlang, als ob es ein Hindernisrennen wäre., Das man da hinter sich bringt und da fährt die Straßenbahn, die ja auch etliche Dongs von sich gibt und Bremsungen vornimmt und jedesmal das Geläute, Wenn da wer drüber rennt?

Wer wohnt denn da in den Häusern, Wo der Straßenlärm so laut ist, dass niemand der sich da irgendwie verirrt haben muss, Wenn er hier zu Fuß unterwegs sein muss, Weil, nein da wird ihm niemand Auskunft geben, Wenn er da eine Frage hätte, Wo denn das und das sei???

Denn die Leute rennen hier oder huschen eher, hier nur von einer Unterführung zur nächsten. Um dem Straßenlärm und dem Straßenstaub, der sich ja auch auf die neue Kleidung legt, zu entkommen. Und hören kann da einen auch niemand, denn es ist hier einfach zu laut. Also z.B. dort am Gürtel beim AKH. Dort wo man zur U6 läuft, Da gibt’s ja tatsächlich Menschen die in diesen Häusern wohnen? Was sind das für Menschen und warum wohnen die dort?

Ich vermute da wohnen dann irgendwelche älteren Leute, die schon Hörgeräte benutzen müssen oder ?

Ausländer? (Ausland, die sind ja aus dem Ausland und nicht aus dem Inland, Nur weil Ausländer schon zum Schimpfwort geworden ist, verwende ich dennoch dieses Wort, Das deren Identität ja am einfachsten beschreibt. Und ja nur weil manche Leute manche Worte negativ besetzen, deshalb werde ich sie dennoch verwenden! Nämlich in ihrer ursprünglichen wertfreien Bedeutung. Das da immer neue Wörter für was verwendet werden, Nur weil es Leute gibt, die diese Wörter als Schimpfwort benutzen, finde ich im übrigen falsch. Es ist gerade die Aufgabe der Christen, die Wörter wieder in ihrer ursprünglichen Bedeutung neu zu besetzen, Damit diese negativ Wertung mal in Frage gestellt werden kann.)

Also gerade Ausländer oder Studenten, die ja oft am Existenzminimum leben, müssen dann diese Wohnungen nehmen, Wo die Lebensqualität so gering ist, dass bereits durch den Akt des Fenster Öffnens durch die Asbest verseuchte Luft, jedes Krebsrisiko um ein Vielfaches gesteigert werden kann. Der ständige Bimmeln der Straßenbahn, Das Quietschen der Bremsen der Straßenbahn, Dann dieses Quietschen der Bremsen der tausend Autos, die gerade noch vor der roten Ampel halten konnten, Dann das Motoren Knattern, wenn die da vor der Ampel die Motoren im Sommer aber auch im Winter hochfahren lassen, Vor der Ampel, Und dann endlich der Startschuss, Die Ampel schaltet auf Grün. Und los geht’s, Also das Autorennen. Der einzig wahre Spaß, den man hier in Wien ohne schlechtem Gewissen nachgehen kann, Das Rennen auf dem Gürtel und in Wien generell. Denn dass es hier ein Autofahrverbot gibt, wo man langsamer fahren muss, weil es da Wohnsiedlungen mit spielenden Kindern gäbe, Fehlanzeige, Soviel ich weiß gibt’s das nur in den Vorstädten, Wo es reichere Viertel gibt, Wie im dritten Bezirk. Die so eine Verkehrsbeschränkung auch durchsetzen konnten.

Ich weiß nicht, an was erinnert mich das nur?

Jetzt fällt es mir wieder ein, Es erinnert mich da an diesen Film: Eine Stadt namens Paris oder lost Paradise (ich muss mal nachsehen) Irgendwo ein australischer Film. Wo ich anfangs Tränen lachen musste, Bei jeder Szene. Als ich dann später einem Freund davon erzählte, konnte ich dem eigentlich gar nicht erklären, warum ich dauernd lachen musste. Der verstand den Witz irgendwie nicht? Da ging es darum, dass da eine Stadt war, Jeder der da die Richtung dieser Stadt anpeilte kam da so in ein Schutz Abfangmauer. Die bestand aus einem hohen Ton und der war so hoch, dass jeder dann einen Unfall hatte. Also ganz normale Leute, die in den Urlaub fahren wollten, Die zufällig vom Weg abgekommen waren und diese Stadt anpeilten hatten dann einen Unfall. Weil sie die Schutzvorrichtung überquerten. Dann wurden die sogar von so einem Wächter, der da im Gebüsch lauerte abgeschossen. Aber manchmal überlebte Einer, den sie leben lassen wollten, Aus was weiß ich für Gründen, Den schleppten sie dann zu ihrem Bürgermeister. Meistens litten die dann an einer Gedächtnis Amnesie und konnten sich also an nichts mehr erinnern.

Der eine Typ, der da überlebte und mit dem man sich identifizieren konnte, erlebte dann einiges. Die Stadt war schon längst vom Aussterben bedroht es gab keine Kinder mehr. Nur noch halbstarke Jugendliche, die ihre wild gewordenen männlichen Gefühle irgendwie ausleben mussten. Dafür durften sie die ganze Zeit dafür verwenden ihre Spielzeuge, ihre Autos zu Waffen und zu Krieg Monster umzubauen. Das eine Auto war dann ein Igel mit gefährlichen großen Stacheln aus Metall und da gab es dann ein Hai Auto, wo die Stoßstange wie ein Hai aussah. Und das Maul war natürlich weit geöffnet. Und man sah diese Hai Zähne. Die auch aus Messern bestand. Dann alle möglichen Monster, die sie da als Fantasie Vorlage benutzten. Um aus ihrem Auto eine gefährliche Waffe zu machen.

Interessant war, dass die sich ja mit dem Auto identifizierten, d.h. wenn einer mal Mist gebaut hatte. Dann wurde dem aus pädagogischen Gründen sein Auto vor seinen Augen mal angezündet und das tat dem so weh, als ob er selbst angezündet worden wäre. D.h. die haben sowas wie eine eigene Identität nur noch durch die Identifikation mit dem Auto finden können.

Alles andere war denen völlig wurscht. Also dann gab es immer wieder mal so einen Maskenball. Da musste dann das ganze Dorf hin gehen, ob die wollten oder nicht. Die wurden persönlich vom Bürgermeister abgeholt und gefragt. Was sie denn anziehen würden? Und so. Also keiner in dem Dorf dort war normal. Die waren, wahrscheinlich alle aus irgendwelchen Autowrack Teilen herausgezogen worden und haben zufällig überlebt. Weil der Wächter den überleben ließ. Und die haben einfach alles vergessen, wer sie früher waren, Oder woher sie überhaupt kamen. Und so. Da wurde ihnen einfach, so wie dem Hauptdarsteller die Regeln erklärt, Was es hier in diesem Dorf für Regeln gäbe und dass sie sich an diese zu halten hätten und Punkt. Und ja Flucht gab es ja auch keine. Denn da war ja diese Sperr Schranke, wo man diese lauten Töne hören musste, wenn man da durch wollte, Und die waren so laut, sodass man sein Trommelfell zerstörte. Wenn man da durch wollte. Und ja da war ja auch dieser Wächter, der die Flüchtenden dann abschießen konnte.

Egal:

Also die Aufgabe würde nun lauten: wie könnten Sie lieber Politiker Kandidat, dieses Auto Problem in Wien lösen, Damit die Lebensqualität vieler, vieler Leute wieder von Bedeutung ist?

Also z.B. indem man den Auto Konsum reduziert. Indem man nur jeden zweiten Tag mal in der Stadt das Auto benutzen darf. Dann halt Fahrgemeinschaften bildet. Und ja eine Auto Steuer einführt, So dass es für manche Leute einfach billiger wird das Fahrrad zu benutzen, Wenn sie schon Strecken fahren müssen, Wo gerade keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren.

Wo sind dann die auftretenden Problem, Oder von welcher Seite würde Ihrer Meinung nach der Widerstand kommen und wie würden Sie dem begegnen?

Logisch: die Autoindustrie!!!

Nein die finden so eine Politik ganz und gar nicht lustig!

Die wollen ja nur immer mehr und mehr Autos verkaufen, und jedem einreden, dass gerade junge attraktive Frauen, so ein schnittiges Auto toll finden, weil es immer noch mit Männlichkeit assoziert wird: also Fahrspass ohne Ende und man erreicht damit jeden noch so unerforschtes Naturgebiet, wo andere Autos schon längst nicht mehr hin kommen?

„Also die Autoindustrie!

Na genau! Und lieber Politiker Nachwuchs Schüler. Was wollen Sie nun der Autoindustrie sagen? Haben Sie einen Plan, wie Sie denen klar machen können, dass es auch in ihrem Interesse liegt, wenn das Auto nicht zur Lebens Zerstör Waffe Nr.1 für viele Menschen wird, die jeden Tag da diesen Asbest verseuchten Dreck in ihren Wohnzimmern und Schlafzimmern wegputzen müssen und nur wenn sie mal aufs Land fahren können, die lang ersehnte Ruhe geniessen können?“

Ja die Autoindustrie wird durch so eine Politik Einsparungen machen müssen, denn wenn es eine Autosteuer gibt, die für neue Wohnungsprojekte verwendet werden kann, wo die Lebensqualität der Menschen im Vordergrund steht.

Denn dass der Autolärm und Autoabgasdreck öffentlich diskutiert werden soll, und das Autofahren eine Luxussache wird, das wird zu einem Umdenken in der Bevölkerung führen!

D.h. dass das Thema verantwortungsvoller Umgang mit dem Auto an oberster Stelle diskutiert wird, in den Medien, wenn wir dadurch wieder eine saubere Stadt bekommen, wo das Leben wieder lebenswert sein soll. Klingt doch gut oder?

Egal.

Die Autoindustrie, wird dann natürlich auf die Politiker Druck ausüben, indem sie sagen kann, dass 1000de Arbeitsplätze verloren gehen, weil der Politiker so und so, da diese Massnahmen einführen wird. Also Arbeitsplätze werden verloren gehen?

Dass es eine Umstrukturierung des Arbeitsmarktes bedarf, damit sollten sich die angehenden Jung- Politiker eh schon längst beschäftigt haben. Nämlich Job- Sharing, wie es in Schweden schon Modelle gibt, die super funktionieren. Z.B. zwei völlig unterschiedliche Menschen, die aber gut miteinander auskommen, teilen sich einen Arbeitsplatz.

Der eine ist jung und studiert, der andere ist ein Familienvater, der nur dann arbeiten kann wenn er sich die Zeit selber einteilen kann, der also eine flexible Arbeitszeitsmodell benötigt, da er sich ja auch um seine Familie kümmern muss.

Beide besprechen jede Woche ihren Stundenplan, wann hast du Zeit, und wann geht’s dir gar nicht usw. Das Modell gibt’s ja schon in Schweden, das müssen wir ja nicht noch mal neu erfinden. Und wenn dann mal der eine krank ist, dann springt der andere ein und umgekehrt. Und ja beide können sich so die Arbeitszeit selber so einteilen, sodass sie auch ein sehr schönes Leben führen können, wenn sie mal nicht arbeiten!

Und ich habe gehört, dass die Gewinne also das Lob dieser Zweimannfirma oder Zwei-Frauen- Firma dann beide erhalten, aber auch die Verluste genauso von beiden Partnern getragen werden.

Also Jobsharing, ist eine sehr gute Alternative zu unserem acht Stunden Arbeitsrhythmus, wo viele Frauen, weil sie Kinder haben, so oder so nicht mithalten können und wo es oft auf Selbstausbeutung hinausläuft, wo die Männer ihr ganzes Privatleben der Firma opfern müssen und zu Weiterbildung so oder so keine Zeit haben.

Dass aber gerade Weiterbildung immer notwendig ist, um in seinem Gebiet erfolgreich sein zu können, könnte das ja eine sehr positive Entwicklung in seinem Beruf möglich machen, was ja vorher gar nicht möglich war, da dafür keine Zeit übrig blieb. Also in der Reportage hiess es auch, dass zu viel Arbeit ja krank machen würde und das ganze Privatleben flöten gehe, bei einer 40 Stundenwoche und die Leute kaum noch motiviert sind gut zu arbeiten, geschweige denn glücklich sind. Und dass glückliche Mitarbeiter, die sich in ihrer Freizeit auch weiterbilden können oder studieren können, die würden so oder so besser und effizienter arbeiten. Vorallem, wenn sie sich ihre Arbeitszeit frei einteilen können und vieles auch zu Hause erledigen können.

Also dort wo ihr Lebensmittelpunkt sein könnte, im eigenen Zu Hause, dort arbeiten zu können, ist ja oft eine viel effizienteres arbeiten möglich, da es nicht nach Stunden geht, die man so oder so absitzen muss, sondern, wo die sinnvolle Nutzung der Arbeitszeit angestrebt wird.

Also mir fallen da viele Arbeitsmodelle ein, die Vielen die nun keinen Arbeitsplatz haben, wieder eine sinnvolle Beschäftigung ermöglichen kann.

Das wäre dann so eine Antwort, auf die Erpressungsversuche der Autoindustrie. Nein das Totschlagargument: dass da Arbeitsplätze geopfert werden müssen, wenn man so eine kritische Sichtweise gegenüber dem Autofahren durchsetzen will, dieses Argument könnte dadurch mal ausser Acht gelassen werden. Denn es geht um neue Lösungsansätze von bestehenden Problemen und nicht um irgendwelche Scheinlösungen, die da der Autoindustrie einfallen könnten, um ihre Gewinne zu verteidigen.

Egal.

All diese Dinge muss also ein angehender Politiker sich überlegen. Also Alternativen aufzeigen und gegenüber mancher Konzerngiganten auch konsequent bleiben zu können.

Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.