Der Weg des Adels

Da mich gerade jemand fragte, was die Christlich Liberalen unter „dem Weg des Adels“ in unserer Hymne verstehen, möchte ich die Situation vor 1920 noch einmal festhalten.

 

Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass der Adel so viel Steuern verlangte. 1918 gab es in Österreich einen einheitlichen Steuersatz von 10 Prozent für alle.

Wenn jemand in eine Notlage geriet, wurde er in die Adelshäuser aufgenommen. Heute schläft man kostenpflichtig in der GRUFT am Boden.

Der Senat (Oberhaus) und das Haus der Abgeordneten (Unterhaus) war jedermann zugänglich und die Versammlungen wurden im Rahmen der Öffentlichkeit abgehalten. Jeder Mensch konnte dem Reichstag in beiden Kammern auf die Finger schauen.

Die Pressezensur war unter Strafe gestellt. Es herrschte also 100 prozentige Pressefreiheit.

Das allgemeine Wahlrecht wurde bereits 1848, nicht erst 1918 eingeführt.

Petitionen, also Direkte Demokratie, war bindend. Das Vereinsrecht machte es einem jeden Menschen möglich, im politischen Geschehen mitzuwirken.

All das hatten die Christlich Liberalen des Jahres 1848 unter der Leitung von Franz Freiherr von Pillersdorf im Rahmen der Wiener Revolution (geleitet vom humanistischen Adel) erkämpft und in der Pillersdorfer Verfassung festgehalten. War also Gesetz. Auf diese Verfassung willigte Karl I. am 1.Oktober 1918 ein.

Grundsätzlich war sie aber bereits seit 1848 gegeben und seit 1867 Grundlage des neu entstandenen Staates Österreich.

Da manche dieser Werte heute verloren gegangen sind bzw. von den Sozialisten im Jahr 1920 nicht in die neue Verfassung übernommen wurden, die 1920er Verfassung de fakto also eine Entrechtung und nicht eine Aufwertung der Rechte des Volkes darstellt, kämpfen die Christlich Liberalen dafür, diese Errungenschaften des Jahres 1848 wieder zu realisieren.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Der Weg des Adels

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