Links oder rechts? Das ist die Frage

„Links oder rechts?“ habe ich mir gestern, als ich bei einer Party Schach saß gedacht, liebe Freunde und diese Frage stellt sich momentan wohl ganz Österreich.

Schaut man sich nämlich die letzten Umfragen von OGM und Gallup vor den Bundespräsidentenwahlen an, so sieht man dort zwei Kandidaten, die ziemlich weit vorne agieren:

Alexander van der Bellen (GRUENE; 26 Prozent) und Norbert Hofer (FPÖ; 25 Prozent).
Ein wirkliches Kopf an Kopf Rennen.

Dann folgt ein großer Abstand. Und hierauf Irmgard Griss, die lagerfreie ÖVP Kandidatin. Mit 21 oder 20 Prozent. Das differiert.

Sämtliche anderen Kandidaten sind offensichtlich chancenlos. Oder: Haben den Kampf bereits innerlich abgeschrieben.

Die SPÖ hat bereits mit der Empfehlung eines ihrer Diplomaten, Petrisch, für Alexander van der Bellen gezeigt, das Rudolf Huntsdorfer (16 Prozent) den Kampf offensichtlich bereits beendet und wenn er schon aufgibt, was sollten dann Andreas Kohl (11 Prozent) und Baumeister Richard Lugner (3 Prozent) sagen?

Sie liegen wohl mit ihren erwarteten Ergebnissen bereits jetzt an aussichtsloser Stelle.

Sind nicht mehr in der Lage in eine Stichwahl zu kommen. Mit in die Entscheidung einzugreifen.

Wir bekommen daher gleichgültig ob Alexander Van der Bellen oder Norbert Hofer, eine vollkommen neue Situation. Erstmalig bringen GRUENE oder FPÖ einen ihrer ehemaligen Mitwirkenden an die Spitze des österreichischen Staates.

Bisher war dieses Amt durchgehend von SPÖ oder ÖVP besetzt worden.

Es ist daher mehr als nur eine Bundespräsidentenwahl. Es ist ein Richtung Entscheid.

Neue Verhältnisse. Die es mir notwendig erscheinen lassen, die beiden Kandidaten noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

So ist mir die Aussage Alexander van der Bellens, er würde niemals eine Regierung mit einer FPÖ Beteiligung angeloben, kräftig aufgestoßen. Aufgestoßen, weil er hiermit schon mitteilt: Ich werde das Volk, ich werde Volksentscheidungen, daher wohl auch Volksbegehren die ihm nicht gefallen, nicht ernst nehmen.

Die Abschaffung der bis dahin legendären Basis Demokratie im Bereich der GRUENEN fällt ja ebenfalls in seine Ära als Bundesobmann. Alexander van der Bellen scheint daher offensichtlich weder Direkt noch Basis Demokrat zu sein.

Und seine Aussage der Vergangenheit, er würde das Heer halbieren? Den Schutz der Neutralität aufgeben? Österreich in einen EU Staat integrieren? Tut mir leid. Das ist nicht meins.

Erscheint mir aber auch die Aussage Norbert Hofers, er würde, würden ihn die Regierungsparteien nicht akzeptieren einfach Neuwahlen ausrufen, ebenso fragwürdig.

Auch wenn ich ihn und seine Partei, anlässlich unlängst erfolgter Umfragen durchaus verstehen kann:

Nun, er möchte den Wählerwillen nicht einfach ignorieren, so wie sein Kontrahent, sondern die Menschen danach befragen, ob sie es sich inzwischen anders überlegt haben.

Nicht falsch. Würde aber als undemokratisch wahrgenommen.

Besser wäre, nur ein Ratschlag, das sofortige Umschalten auf eine Direkte Demokratie.

Eine der drei Säulen des Programms Hofers, die ich durchaus teile.

Das Österreich wieder ein Land wird, in welchem, die Menschen mitregieren.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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