Das Christlich Liberale Schweizer Modell

Gott behält den Überblick, aber der Mensch?

Ganz einfach ist es nicht, liebe Freunde, wenn man von allen Ereignissen in der EU aktuell berichten will, immer die richtige Position einzunehmen. Das Team so weit zu koordinieren, dass man über Europa den Überblick bewart. Und so wechsle ich als hängende Spitze immer zwischen unserem Verlag, in Wien und unserer Außenredaktion, in Haskovo hin und her.

Nun erhält meine Frau am heutigen Tag einen Anruf, in welchem sie gefragt wird, ob sie an unserem Wohnsitz in Haskovo eine Firma betreibt und ich erschrecke.

Denn: Ich habe unsere Adresse bekannt gegeben, damit man mich, auch wenn der Verlag in Wien nicht besetzt ist, im Fall des Falles erreichen kann. Europaweit agierende Organisationen sind offensichtlich in der EU nicht vorgesehen. Nicht einmal Presseteams.

Meine Frau aber, die hat keine Firma. Ist meine Post Anschrift in Haskovo.  Wenn wir gerade wieder einmal ein halbes Jahr dort leben. Wir klären die Situation auf. Nein, sie hat keine Firma.

Ich übrigens auch nicht. Sondern eine Wahlkampfplattform, die Christlich Liberale Plattform (CLP), einen Verein. Einen Verein, dem bewusst ist, dass man in der neuen Zeit, im Zeitalter der EU nur dann aktuell politisch agieren kann, wenn man die Probleme am Besten ganz Europas kennen würde.

Sonst ist dieses große Projekt EU mit Sicherheit als Utopie zu bezeichnen.

Übrigens unsere Hauptkritik an der EU:

Wie um Alles in der Welt möchte Brüssel aus dem Blickpunkt Brüssels heraus, also einer Stadt in Randlage eines Gebietes, wo ich bereits von Wien bis Haskovo 18 Autostunden brauche, wirklich wissen was in Haskovo, also an der bulgarisch-griechisch-türkischen Grenze tatsächlich passiert. Dabei liegt Wien maximal in der Mitte.

Ebenso unwichtig erscheint es mir, ob der Blickpunkt nunmehr Brüssel oder Berlin ist.

Und kann daher die EU mit einem Europaparlament überhaupt gestaltet werden? Von einer Stelle aus die richtigen Entscheidungen treffen?

Müsste das Gewicht nicht eher auf den Nationalstaaten, oder noch besser auf Ländern, Gemeinden liegen? Optimal überhaupt direkt demokratisch sein?

War der Verlust der Übersicht, der Absolutismus, nicht bereits der Grund für das Scheitern der Habsburger Donau-Monarchie?

Daher unser Ansatz eines Christlich Liberalen Schweizer Modells. Ein Europa der Menschen.

In welchem die Vorschläge von den Menschen und nur die Umsetzung, die Gesetzgebung, von der Politik her kommt.

Weil zwar die Menschen ihre Probleme in all den Gebieten der EU kennen, man diese aber von oben, aus der Vogelperspektive, bestimmt nur schwer erkennen kann.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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