Statement zum Kampf gegen die modernen Monarchisten: Menschenhass ist ansteckend

Ganz ehrlich, Freunde. Erschrecken tut man schon, wenn man, übrigens dafür liebe ich ihn, wir von Delta Mike erfahren, dass in den letzten Tagen nicht nur Joe Kreisel (Freeman Bewegung) und einige seiner Scheriffs verhaftet wurden, sondern aus Deutschland auch hören, dass man mit absoluter Härte gegen die Reichsbürger vorgeht.

Und man sich fragen muss: Trifft das uns Christlich Liberale auch?

Sicherlich, wir haben zu all diesen Bewegungen einen großen Unterschied, denn wir lassen uns so weit auf das System von 1920 (51) ein, dass wir ja zur Wiederherstellung der Pillersdorfer Verfassung, unserer Meinung nach Verfassungsschutz, im Sinne des christlich-liberalen Gedankens, zu den nächsten Wahlen antreten wollen.

Haben hierzu schon im Vorfeld hunderte Pickerl verteilt: Wien wählt Jesus. Klar gezeigt: Wir sind christlich.

Und Aktionen wie unsere Registrierkassenaktion? Sind Parteiwerbemassnahmen.  Sind sicherlich nicht als Angriff auf das bestehende Rechtssystem zu verstehen. Es prangt ja auf unserem Plakat klar die Werbung der Christlich Liberalen.

Und dennoch: War es nicht Jesus, der weil er sich dazu bekannte König zu sein, sein Reich aber noch nicht von dieser Welt wäre, davon sprach, dass alle mit ihm gemeinsam regieren würden, er sich also für die Direkte Demokratie entschied und die Kirchensteuer (Tempelsteuer) hinterfragte, ja die Gesetze der damaligen Zeit verändern wollte, festgenommen, verurteilt und an das Kreuz geschlagen wurde?

Waren es nicht die selben Menschen, die ihn noch eine Woche zuvor zum König erheben wollten, die plötzlich schrien „Kreuzigt ihn, kreuzigt ihn“?

Bleibt maximal die Frage, wie weit man in der heutigen Zeit den christlichen Glauben noch leben, ja zum politischen Programm machen darf, wie weit die Menschenrechte noch gelten. Ob man wegen des Glaubens verfolgt werden darf? Hier auch in Europa? In Österreich?

Joh 18,37
Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Denn was besagen die allgemeine Menschenrechte des Jahres 1948 der Vereinten Nationen in Artikel 18:

Artikel 18
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Wirklich?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Statement zum Kampf gegen die modernen Monarchisten: Menschenhass ist ansteckend

  1. Frank Poschau schreibt:

    Weil viele schweigen

    Eine Gesellschaft ist eine Gemeinschaft,
    die gesellig alles gemeinsam schafft.
    Zugehörigkeit, Heimat, Familie, Liebe,
    Generationsvertrag, es für jeden passt.

    So könnte es sein, ist es aber nicht,
    einige glauben sich über jeden Glauben.
    Andere dienen, erniedrigen sich,
    lassen sich von Mitmenschen ausrauben.

    Bei der Geburt sind alle gleich,
    auch der Tod macht uns gleicher.
    Verfehlen wir den Gesellschaftswert,
    werden einige immer reicher.

    Ein Leben – leben ist das höchste Gut,
    Gewalt, viele zum Wegschauen neigen.
    Nein sagen, dazu braucht es Mut,
    nicht gerecht, weil viele schweigen.

    Volksdichter
    Frank Poschau

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