Gott ist gestorben? Gott ist tot?

Joh 19,30

Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.

 

Heute ist wieder so ein Tag, an welchem sich die Kirchen wirklich schwer tun, mit den Erklärungen der Ereignisse vor 2000 Jahren.

Denn: Am gestrigen Tag ist Gott gestorben und bis zum morgigen Tag, nun da weilt er in der Unterwelt. Zumindest für diejenigen, die davon ausgehen, dass der Vater und der Sohn, Jesus, die selbe Person sind.

Da hat also offensichtlich der Herr der Unterwelt plötzlich die Macht über Gott ergriffen. Ist das nicht schrecklich?

Es ist eine der Stellen, die glaubt man dem Ansatz des Konzils von Nicäa etwas schwer zu erklären sind. Sie wissen schon. Das war das Konzil bei welchem man Jesus zu Gott erklärte. Die arianische Rechtsfrage versuchte zu klären. Die Grundlage des humanistisches Widerspruchs bis in die heutige Zeit.

Es ist aber nur eine der Stellen, die Einen, wenn man die Bibel liest zum Staunen bringen.

Das Lukasevangelium zum Beispiel erklärt uns, dass Jesus lernte. Wieso lernte? Ist Gott nicht allwissend? Wie kann er also lernen?

Lk 2,52
Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Die Ostergeschichte wiederum, dass Jesus nicht allmächtig war. Den Kelch nicht selbst an sich vorbeigehen lassen konnte:

Mt 26,39
Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!

Der Wille des Vaters geschehen sollte.

Kann Jesus, also, wenn er nicht Gott, also nicht der Vater, wäre, überhaupt der Messias sein?

Ja, denn: Gott versprach nicht, selbst zu uns zu kommen, sondern uns den Messias zu senden:

Moses 3,15
15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Und der Philliper Brief erklärt uns, warum Jesus dennoch mit dem Vater eins war:

Phil 2,8
Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

Daher stimmt:

Joh 10,30
Ich und der Vater sind eins.

Und es ist folgerichtig:

Joh 14,9
Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

Der Grund warum Gott Jesus wieder erweckte und über Alles setzte:

Apg 13,33
dass Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.«

Jesus zu seinen Sohn erhob.

Damit es stimmte, was Jesus uns vorausgesagt hatte:

Joh 19,30
Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.

Ja, vollbracht!

Amen.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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