Bus 114: Terrorwarnung im Vorhinaus?

Eigentlich hatte ich ja am gestrigen Tag, während ich zu Mittag mit einem Bekannten bei Kaffee und Kuchen sass, einem Versorgungsoffizier der österreichischen Armee, der sich in unser Gespräch zugeschaltet hatte, versprochen, heute einen Artikel über „Ein Heer der Spezialisten und nicht der Verwaltung“ zu schreiben. Einen Artikel in welchem das Bundesheer darauf verweist, dass es sich nicht Präsenzdiener, sondern ein gut ausgebildetes Profi Heer wünscht, welches allerdings zur Zeit nicht nur materiell schlecht versorgt, sondern auch personell vollkommen unterbesetzt wäre. Man im Ernstfall daher noch 14 Tage aus Gründen des Materials, allerdings nur 3 Tage im Bezug auf Lebensmittel durchhalten könnte.

Das Präsenzdiener nicht in der Lage wären, im Ernstfall zu agieren, weil ihnen die notwendige Ausbildung hierzu fehlt, man diese auch nur durch jahrelange permanente Übungen erlernen könne und das das Bundesheer nicht einen Wasserkopf an Offizieren bräuchte, sondern eine gut und das nicht nur auf Papier, sondern durch Praxis ausgebildete Basis. Dies wäre im Kampf gegen den Terror unerlässlich.

Da erreicht mich am Abend im Rahmen der Nachrichten von Nova TV eine seltsame Meldung.

Monitor.bg: Опасност няма, Борисов бесен на американските дипломати

Die bulgarische Regierung regt sich furchtbar darüber auf, dass die Amerikaner ihnen nicht nur mitteilen konnten, dass Anschläge des islamischen Staates in Bulgarien geplant wären, sondern das das amerikanische Regierungsmail auch Angaben auf die Buslinie, die Buslinie 114 in Sofia und die Uhrzeit enthalten hätte.

Die USA also offensichtlich in den Reihen der Terroristen Informanten besäßen und man sich in Bulgarien fragt, warum man die Anschläge von Paris und Brüssel nicht verhindert hätte?

Und während ich über die Information noch nachdenke, erscheint Mitten in einer Kochsendung des Kochs Manschev nur für Sekundenbruchteile das Abbild eines Mannes mit Turban am Bildschirm und wenig später laufen seltsame arabische Zeichen über das Bild.

Und ich denke mir: Ist doch seltsam. Gegen wen will Österreich im Kampf gegen den Terror da eigentlich vorgehen? Araber? Amerikaner? Österreicher? Wer eigentlich ist diese IS? Eine Terrororganisation, die so wie dies die Zeitung Österreich am gestrigen Tag berichtete, wieder einmal bei sämtlichen Terroristen des Brüsselanschlags Österreichbezug aufweist.

Und: Kann man unserem Heer eigentlich helfen, die zu Mittag vernommenen Mankos im Bezug auf den Kampf gegen den Terror zu beheben? Denn: In diesem zu bestehen, erscheint dem Bundesheer beinahe noch wesentlicher als die allerdings ebenso unerlässliche Wiederherstellung der Neutralität. Eine Neutralität, die man, so mein Gesprächspartner, in der Folge auch schützten müsste.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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