Das letzte Abendmahl: Die Wehen des Reiches Gottes

Eigentlich muss sich Jesus, glaubt man nicht dem Judasevangelium, welches kürzlich heraus kam und darauf verweist, dass Jesus den Befehl zum Verrat selbst gab, weil Judas sein Lieblingsjünger gewesen wäre, beim letzten Abendmahl bereits sehr unwohl gefühlt haben.

Hat er doch gewusst, dass derjenige, der ihn wenig später der Staatsgewalt übergeben wird, mit am Tisch sitzt.

Einer Staatsgewalt, die sich, so wie heute, eher von Tempelbetreibern und Geldwechslern beeinflussen liess, als von der Menschlichkeit.

Die goldene Regel, das „Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst“ de facto ablehnten. Jesus verfolgten, anstatt ihn bei der Errichtung des Reiches Gottes, dem Miteinander anstatt des Gegeneinanders zu unterstützen.

Wie steht es geschrieben:

Mt 12,30
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Der Grund, warum sich die Tempelwache und dann in der Folge auch Pilatus dazu entschliessen, Jesus zu verfolgen, ist die Tatsache, dass Jesus wenige Tage zuvor in den Tempel gegangen ist und dort die Menschlichkeit, den Glauben einforderte.

Den Priestern vorwarf:

Mt 21,13
und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.

Die Geschäftemacher aus dem Tempel vertrieb.

Ein Vorwurf der in der damaligen Zeit, die Priester dazu veranlasste zu handeln und heute, in einer Zeit in welcher die Botschaft Jesu in alle Welt gelangte:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

nicht nur die Kirchen, mit ihrer vom Staat bewilligten Kirchensteuer, nein, auch die Welt an sich belastet.

Den Weg bis zum Erfolg:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

noch einen weiten erscheinen lässt.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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