Österreich sucht nach Werten

Werte, über die man einmal nachdenken sollte

„Warum wir uns nicht einfach Freie Liberale nennen würden?“ hat mich am gestrigen Tag jemand gefragt und war wohl darüber überrascht, dass ich ihm mitteilte, dass dies genauso unmöglich wie „Freiheitliche Liberale“ wäre. Unmöglich, weil dann wieder die Verwechslungsgefahr mit den Freidemokraten besteht. Die belegen das Wort „frei“.

Nein, um bei Wahlen antreten zu können muss die Bezeichnung eindeutig sein. Und weil dem so sein muss, so geht letztlich auch  „Templer Partei“ nicht. Weil man ja nicht weiß, ob sich die bereits bestehende „Templer Partei“ nicht doch einmal zu einem Wahlantritt entschließt.

Christlich Liberale, also.

Ein Name, der in einer Zeit in welcher die Menschen immer mehr für die Trennung von Staat und Kirche eintreten, als durchwegs gewagt zu bezeichnen gilt. Die Trennung von Staat und Kirche, vielleicht in der Hoffnung, dass man damit Glaubenskonflikte in der Politik verhindern kann. Nicht Trennung von Staat und Moschee? Trotz der Radikalität der Salafisten? Trotz der politischen Orientierung des IS, des Islamischen Staates?

Gerade aber, weil man sich dazu entschlossen hat, die Trennung von Staat und Kirche voranzutreiben, deshalb sind wichtige Werte aus der Politik verschwunden. Gilt heute dort keine goldene Regel, kein „Liebe Gott dem Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde wie Dich selbst“ mehr. Ist aus Dienst an Gott, Dienst am Mammon, eben Korruption, geworden.

Und das Volk, das fragt sich, warum die Politik heute zu Tage nicht mehr Volk vertretend, oder Menschen gerecht ist? Kunststück, wenn den Politikern und Politikerinnen grossteils der Respekt vor der Schöpfung fehlt!

Menschlich liberal, also? Wäre gut, geht aber auch nicht, weil diese Bezeichnung sämtlichen anderen Parteien nachsagen würde, dass diese unmenschlich wären. Das wäre nicht Political Correct. Würde die Rückkehr zur Menschlichkeit erschweren.

Man muss ja so aufpassen, bei der Namenswahl.

Oder ganz einfach Aktion Weltfrieden 2016?

Nun, das würde uns selbst wieder einschränken. Sicher gilt für uns Matth. 5,9 „Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heißen“. Und man kann in dieser Bezeichnung vieles unterbringen. Aber: Friedensarbeit. Das wird heute zu Tage einfach nur einseitig gesehen. Die ist rein links.

Und wir: Wir sind nicht links und auch nicht rechts, sondern hinten. Dort wo das Volk sitzt.Eben: Direkt Demokratisch.

Zugegeben. Weltfrieden ist heute zu Tage notwendiger als je zuvor.  Nur: Was würden wir tun, wenn wir eines Tages den Weltfrieden erreichen? Die Aufgabe der politischen Gruppe als erledigt erklären? Politische Arbeit, genau auf einen Punkt ausgerichtet? Es kann also nur einer unserer Programmpunkte sein.

Weltfrieden. Das erklärte Ziel eines jeden Christen.

Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.
Mt. 5,9

Also doch wieder „christlich“?

In der Monarchie, da war alles noch einfacher. Da sahen die Menschen in die Bibel. Da galten noch wirkliche Werte. Da diskutierte man nicht darüber ob ein Politiker, eine Politikerin gläubig sein darf. Da arbeitete man an Werten.

Werte die man heute zu Tage in der Politik längst vermisst. Werte die Johannes Voggenhuber am gestrigen Tag zu der Frage veranlasst haben:

Habt ihr die GRUENEN gesehen?

Ja, damals in Hainburg. Oder in Zwentendorf. Vor der Genderisierung. Zu Zeiten der Basisdemokratie. Lange her. Zugegeben.

Heute ist das Thema „Direkte Demokratie“ ja blau geworden.

Es ist aber nicht die einzige Mannschaft die man vermisst.

Vermisst: Wegen der verlorenen Werte.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Österreich sucht nach Werten

  1. Frank Poschau schreibt:

    Friede

    Es werde Friede auf Erden,
    Freundschaft uns einen,
    aus der Tugend lernen,
    jeden haltend wie die Seinen.

    Lege das Schwert nieder,
    schone aus Friedfertigkeit,
    kommt die Liebe wieder,
    lege ab Gier und Neid.

    Politiker, Richter, Vasallen,
    Ihr wart auch Kinder,
    fahrt ein Eure Kapitalkrallen,
    kein Mensch ist minder.

    Ruhe, Frieden einkehrt,
    Kinderlachen überall,
    Sehnsucht mich verzehrt,
    hüpft ein bunter Ball.

    Plop, plop, alle passen auf,
    Gemeinschaft im Einklang,
    ein friedlicher Weltenlauf,
    die 9. von Beethoven sang.

    Freude, Freude, alles Brüder,
    seid umschlungen Millionen,
    legen wir alle Waffen nieder,
    im Frieden auf Erden wohnen.

    Volksdichter
    Frank Poschau

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