Das Reich Gottes: Das grösste Friedensprojekt aller Zeiten

„Warum wir Christen uns überhaupt um die Friedensarbeit kümmern würden?“ hat mich am gestrigen Tag ein Anderer gefragt und da der Ausgangspunkt der christlichen Friedensarbeit mit Ostern begann, der Auferstehung Jesu, welches dieses Jahr auf Sonntag den 27.3.2016 fällt, so möchte ich auch dies noch einmal genau erklären. Die Grundbotschaft der christlichen Friedensarbeit befindet sich in der Bergpredigt:

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Sie besteht in der Botschaft, dass wir alle ein weltweites Reich Gottes errichten sollen:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Dieses Reich Gottes kennt ein einziges Gesetz:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Ein Gesetz welches heute zu Tage vom Humanismus als „goldene Regel“ bezeichnet wird.

Die Regierungsform des Reiches Gottes ist eine Direkte Demokratie:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

geleitet von einem König:

Joh 18,37
Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Es entsteht nicht durch Machtaufbau und eigentlich auch nicht durch Wahlen, sondern durch das Umdenken eines jeden Einzelnen:

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Es ist ein Reich in welchem es nicht um Geld und Macht, sondern um Nächstenliebe geht:

Mt 6,24
Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

In welchem Jeder auf seinen Nächsten schaut:

Mt 25,40
Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Ein Reich in dem man also miteinander statt gegeneinander lebt.

Und es geht auch nicht darum, wer der Grösste in diesem Reich ist (wozu auch, es ist ja direkt demokratisch):

Mt 19,30
Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.

sondern wir alle in Frieden leben:

Joh 14,27
Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Und weil dies alles in der heutigen Welt gar so unwahrscheinlich klingt, deshalb haben die Kirchen dieses Reich in die unerreichbare Zukunft verbannt. Dabei glaubt man Jesus:

Mk 1,15
und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Es ist längst zu uns gekommen.

Amen.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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