Osterputz

Hast Du schon einmal so richtig Osterputz gemacht?

Nein, ich meine nicht nur, die Fenster geputzt, die Böden gesaugt, die Regale gewischt und die Herdplatte sauber gemacht, nein, ich meine so richtig.

Nein, auch nicht nur in den Verwandschaft Bereichen für Frieden gesorgt. Oster Friede ist wichtig.  Aber glaubst Du wirklich, dass man diesen durch teure Geschenke, Eier oder Kuchen erreicht?

All das nur um später sagen zu können: Ich habe mich um Ostern gekümmert.

Das Gleiche wie mit dem Fasten.  42 Tage nichts essen um dann in die Kirche zu gehen und das Osterevangelium, die Geschichte vom Leiden Christi und der Auferstehung zu hören. Nein, nicht nur hören. Selbst auferstehen.

Und das, nun das geht am Besten durch einen Osterputz. So wie ich ihn inzwischen ein oder zweimal in meinem Leben erlebte.

Meine Frau und ich haben am gestrigen Tag so einen gemacht. Sorry. Deswegen hatte ich auch erst am Nachmittag Zeit.

Wir haben alle Schränke geöffnet, alle Dokumente herausgeholt und auf Aktualität geprüft. Die Schulden durchgesehen. Die Verträge durchgelesen. Und ich sag es Dir da kamen Dinge zum Vorschein:

Längst eingestellte Strafverfahren zum Beispiel, die ich erhielt, weil irgendjemand meine Medienarbeit nicht gefiel.

Ein längst bezahltes Strafmandat, als übrigens einzigen wirklichen Hinweis, dass ich einen Fehler gemacht hatte. Nun, weil irgendein Ultrarechter, in diesem Fall ein echter Nazi, meinte, er müsse unsere Facebook Gruppe „Österreichischer Bote“ für den geeigneten Parkplatz für seine Meldungen erachten. Ich als Administrator einfach zu langsam war.  90 EUR, ein stolzer Preis, dafür, dass man einfach zu wenig Zeit fand. Zu wenig Sorgfalt walten ließ.

Einstellungen von Pfändungen durch das Gericht, welche noch aus der Zeit stammten, in welcher ich selbst obdachlos war. Als mir meine Firma, die Global Business Network durch die Finger glitt. Bevor ich meiner Frau begegnete. Schulden, für die wir noch bis zum vorigen Jahr hafteten.

Lauter Dinge eben, die einen an die Vergangenheit erinnern. Die man hinter sich gelassen hat. Die früher das Leben prägten. Über die man aber sagen kann: Gott sei Dank. Vorbei!

An denen man erkennt, wie Ereignisse der Liebe, zum Beispiel das Zusammentreffen zweier Menschen, aber auch oder vor Allem der Glaube, das Leben verändern können.

Und einen noch einmal daran erinnern, wer man früher einmal war.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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