Ein offener Brief an Bundespräsident Fischer

Sehr geehrter Herr Bundespräsident!

Sicherlich haben Sie mit Ihrer Aussage Recht, dass niemand auf der Welt die Handlungsweise der Griechen leichtfertig herabspielen sollte, Recht, da ja der Abzug eines Botschafters aus einem Land in der diplomatischen Sprache einer Kriegsandrohung gleichkommt. Einer Kriegsandrohung, welche diesmal ein Kernland der EU, unser Österreich und damit die gesamte EU betrifft. Aber:

Grundsätzlich besteht seit dem 13.November 2015, seit den Anschlägen von Paris und den hieraus resultierenden kriminaltechnischen Erkenntnissen das Wissen, dass sich die Terroristen nicht nur in Österreich aufgehalten haben, hier Absprachen für die Durchführung der Anschläge trafen, sondern zuvor auch als Flüchtlinge getarnt Österreich auf dem Weg nach Paris durchquerten.

Es besteht also Handlungsbedarf.

Eine Kontrolle jedes einzelnen Einreisenden wäre daher notwendig. Auch der Flüchtlinge.Weil es überhaupt nur eine hundertprozentige Personenkontrolle ermöglichen würde, zwischen Flüchtling, Reisenden und Terrorist zu unterscheiden.

Die zuständigen Behörden auf diese Frage hin angesprochen, unter anderem auch die Armee, würden ihnen dies bestätigen. Würden Ihnen bestätigen, dass es vollkommen unmöglich ist, ein grösseres Kontingent an Menschen an einem Tag zu kontrollieren.

Insbesondere da ja die Personenkontrolle, durch die Flüchtlinge, welche sich ihrer Papiere auf dem Weg nach Österreich entledigten, durchaus erschwert wird.

Man also zuerst an Hand von Fingerabdrücken, Fahndungsphotos etc. erheben muss, um wen es sich beim Einreisenden überhaupt handeln dürfte, aus welchem Land er kommt und ob dieser schon irgendwo auf der Welt irgendwann einmal in Erscheinung getreten ist.

Der Wunsch Griechenlands also, man möge die Tageskontigente aufheben, ist ident mit dem Wunsch, Menschen unkontrolliert durch Europa reisen zu lassen, was wohl weiterer Folge die Gefahr weiter steigert, auch Terroristen den Weg nach Europa zu bahnen.

Erschwerend kommt hierzu, dass ja die Griechen aus Gründen der grossen Anzahl an Flüchtlingen an der EU Außengrenze genau so handeln, also die Flüchtlinge ungeprüft Österreich erreichen.

Niemand weiss also, ob nunmehr ein Flüchtling oder aber ein Terrorist gerade Österreich erreicht.

Man kann also nur darauf verweisen, dass trotz des Wunsches der Griechen die Tageskontingente aufzuheben, dies nur mit einer gleichzeitigen Sicherheitsgefährdung der EU vor sich gehen könnte. Der Ignoranz der europäischen Sicherheitsbestimmungen im Bezug auf Außengrenzen widerspricht.

Sicherheitsbestimmungen, welche seit der Flüchtlingskrise sowieso in bedenklicher Form, siehe Paris, vernachlässigt werden.

Finden Sie nicht?

Mit freundlichen Grüssen

Hans-Georg Peitl
Präsident des
Ordo Templis Laborate

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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