Von Obdachlosen und österreichischem Adel

„Warum wir als Adelsmagazin uns um die Obdachlosen kümmern würden,“ hat mich am gestrigen Tag Einer gefragt, liebe Freunde, „oder ob wir vielleicht überhaupt nur eine Obdachlosen Zeitung wären, welche auch über den Adel berichtet?“

Irgendwie beides?

Allerdings verstehe ich als Christ auch nicht, wie man diese Themen nach den Ereignissen des Jahres 1918, als man dem österreichischen Adel von sozialdemokratischer Seite nicht nur das Privatvermögen, nein, auch die Dächer über den Köpfen entzog, wirklich trennen könnte.

Man den Adel über die Nacht einfach obdachlos machte.

Mt 25,40
Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Erscheint es mir daher logisch, dass heute gerade der Adel die Obdachlosen am Besten versteht. In diesem Bereich der Sozialarbeit eine Vorreiterrolle einnimmt. Man hat es ja selbst erlebt.

Selbst erlebt? Etwas, dass mich an eine Aussage im Lukasevangelium erinnert:

Lk 9,58
Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

Ein Bekenntnis Jesu, welches uns zeigt: JESUS erlebte es genauso.

Jesus, über den Pilatus schrieb:

Joh 19,19
Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben:
Jesus von Nazareth, der König der Juden.

Und über dessen weltlichen Vater die Bibel berichtet:

Lk 2,4
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,

Das Schicksal also eines jeden Adeligen? Einfach obdachlos zu sein?

Wenn ja. Warum? Neid? Missgunst? Unverstand?

Es ist nämlich schwer zu begreifen, worin die Menschen den Vorteil sehen, dass die heutigen Politiker alleine in großen Häusern leben und hierfür 53 Prozent Steuern kassieren, während man früher mit im Haus des Adels lebte, hierfür aber nur 10 Prozent Steuern berappte.

Man denen die heute regieren (kassieren) auch noch die BEFREIUNG VON DER KNECHTSCHAFT glaubt.

Finden Sie nicht?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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