Der Kalte Krieg: Krieg und Frieden

Ach, Freunde, die Welt ist doch sonderbar.

Kaum haben es die größten Kirchen der Welt, die römisch-katholische und die russisch-orthodoxe geschafft, sich nach 1000 Jahren wieder zu treffen,

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wie man es wohl geschafft haben mag, all die Schafe der Kirche, ja die Dienstherren in den niederen Rängen von dem Leitsatz Jesu, der goldenen Regel „Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst“ so lange zu bewahren

Anmerkung: Jedenfalls gratulieren wir zu dieser Entwicklung!

und ein Abkommen über die Zusammenarbeit zu treffen (Hoffentlich. Denn laut Paulus handelt es sich um einen Leib und viele Glieder),

1Kor 12,12
Denn wie der Leib „einer“ ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch „ein“ Leib sind: so auch Christus.

da erfahren wir von Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew, dass der „Kalte Krieg“ zwischen den zwei mächtigsten Ländern der Welt Russland und den USA bzw. Westeuropa wieder neu entbrannte.

KURIER – Medwedew: „Wir sind in einem neuen Kalten Krieg“

Gibt dies bei der Weltsicherheitskonferenz bekannt. Und die Welt erstarrt.

Erstarrt, weil sie sich nicht überlegt hat, dass gerade die Zeit des „Kalten Krieges“ eine ewig lange Friedensperiode gewesen ist.

Eine Zeit, in welcher die amerikanische Waffenlobby niemals über Absatzmärkte klagen musste, weil man ja gleichzeitig die USA, also den eigenen Staat sowie deren Verbündete, die russische Waffenindustrie aber wiederum ihren Staat und die russische Föderation, beliefern konnte.

Die Gelder in der Forschung nur so flossen.

Man daher keine Kriege anzünden musste, um Waffen zu verkaufen, weil die gegenseitige Hochrüstung einen jeden Krieg unnötig machte.

Die Rüstungsindustrien auf beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs“ boomten. Die Waffen Zulieferung Industrie, also den Wirtschaftsmotor am Laufen erhielt. Und gerade hierdurch Geld in den Umlauf kam. Was die gesamte Wirtschaft beflügelte.

Es war daher eine Zeit, in welcher deutlich mehr Jobs bestanden, weil ja dann wenn die Waffenindustrie expandieren will, sowohl die Menschen in der Baubranche, die technischen Zeichner, die Metallarbeiter, die Computerspezialisten und auch die Mitarbeiter in zahlreichen anderen Beruf Sparten deutlich leichter Arbeit finden.

Und es war eine Zeit der Gipfelkonferenzen, in welcher sich die Vertreter beider Seiten, damals hier in Österreich, Österreich war die Grenze zwischen dem Osten und dem Westen, daran erinnert noch die UNO City, trafen, um das Eskalieren des „Kalten Kriegs“ zu verhindern.

Was im Übrigen die Tourismus Branche ankurbelte.

Nicht nur die Reiseaktivitäten der Geheimdienste, die zugegebener Massen damals ebenso in Österreich Stellung bezogen.

Wien galt als heimliche Hauptstadt der internationalen Informationsdienste. Das waren noch Zeiten.

Fast wäre man also gewogen, den Worten Medwedews gerne zu glauben. Zu hoffen, dass sich die Entwicklung, durch die gegenseitige Bedrohung wiederholt.

Sich hierdurch zu erklären, warum die arabische Liga, durch zahlreiche Flüchtlinge getarnt, langsam wieder Stellung bezieht.

Zu hoffen, dass der „Kalte Krieg“ auch diesmal wieder FRIEDEN bedeutet.

Und sich daran zu erinnern: Der letzte „Kalte Krieg“ bedeutete, solange die Bedrohung bestand, auf beiden Seiten letztlich WOHLSTAND und WIRTSCHAFTSWACHSTUM.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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