Bargeld kann lebensrettend sein

Was dieser griechische Rentner wohl dafür gegeben hätte, wenn er bei der Griechenlandkrise, sie wissen als die Banken schlossen, Bargeld zu Hause gehabt hätte?

Zu meinem großen Erstaunen, liebe Freunde, beobachte ich in den letzten Monaten immer wieder die Diskussion ob man Bargeld nicht einfach abschaffen könnte und denke mir dabei: Sehr Menschen nahe gedacht ist dieser Gedanke  aber nicht.

Was ist mit der älteren Bevölkerung? Was mit den sozialen Diensten, die von Bargeld Spenden leben? Und was mit denen, die mit Computern einfach noch nicht umgehen können? Nicht im Computerzeitalter aufgewachsen sind? Das allerdings sind erst die kleineren Probleme.

Besonders belastet mich bei dieser Diskussion die Frage, nach den Menschen, die, da sie in der Vergangenheit gerade mit Kreditkarten und Krediten Probleme gehabt haben, letztendlich also in den Privatkonkurs schlitterten, weil sie ganz einfach die Übersicht über ihre Ausgaben verloren, eine Kreditkarte erzählt einem ja den aktuellen Kontostand nicht, schon schwer ein Bankkonto, noch deutlich schwerer eine Kreditkarte erhalten würden.

Ganz einfach, weil deren Bonität einfach nicht stimmt.

Und: Selbst, wenn diese Menschen eine Kreditkarte erhielten, wäre die Gefahr dann nicht groß, dass sie neuerlich die Übersicht verlieren? Ich verstehe daher nicht, wie man dem Menschen in Zukunft mit Plastikgeld wirklich eine gewisse Sicherheit vermitteln will?

Ich hege daher aus sozialen Gründen schon länger Bedenken gegen die Abschaffung von Bargeld, Bargeld ist Geld das man im Geldbörserl sieht und daher weiß, wie viel noch vorhanden ist und bin froh, dass der Bundespräsident Kandidat Norbert Hofer, der Behindertensprecher der FPÖ gemeinsam  mit der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) dieses Thema einmal zum Verfassungsgesetz Thema erklärt hat.

Bin froh, dass selbst die SPÖ dieses Thema nicht einfach abwinkt, sondern mit in ihre Überlegungen einbauen will.

Nur die GRUENEN, die sind ganz klar dagegen, was mich zu einer ganz anderen Frage geführt hat:

Sind die GRUENEN den überhaupt so kommunistisch, also so sozial denkend, wie man ihnen in der Öffentlichkeit häufig nachsagt, oder versteckt sich heute zu Tage hinter einer GRUENEN Fassade nicht vielmehr amerikanischer Raubbau Kapitalismus?

Ist aus der ursprünglich klassisch-liberalen Umweltschutzpartei nicht längst eine knallhart agierende Wirtschaftspartei geworden?

Und wo sind heute die edlen Gedanken der Volksabstimmung gegen Zwentendorf oder der Rettung der Hainburger Au?

Müsste man, wenn man das derzeitige Handeln einmal genau analysiert nicht sagen: Die GRUENEN haben ihre Wurzeln vollkommen verloren?

Wenn ja: Weiß der GRUEN Wähler von heute eigentlich überhaupt noch, was er in Wirklichkeit wählt?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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