Ein hoch auf die Demokratie!

„Ob wir eigentlich vor hätten, eine eigene Partei aufzubauen?“ hat mich unlängst eine liebe ältere Dame gefragt und ein netter Herr, den ich in einem Kaffeehaus traf meinte: „Eine monarchistische Partei fehlt wohl in Österreich noch.“

Stimmt, Freunde. Und eine Zeit lang habe ich sogar mit diesem Gedanken gespielt. Bis mir bewusst wurde: Es kommt nicht darauf an, wie viele Parteien es in Österreich gibt, sondern das man die vorhandenen wieder neu aktiviert. Zur Politik, der Volksvertretung, wieder zurückkehrt.

Wenn also zum Beispiel Einer darüber nachdenken würde, dass ihm die Umwelt besonders wichtig wäre, dann heißt das noch nicht unbedingt, dass er deshalb zu den GRUENEN geht. Nur, dass er dort Ansprechpartner, Verzeihung Ansprechpartnerinnen, finden wird, welche seine Anliegen verstehen.

Oder: Wenn es Einem und das ist sicher die Triebfeder der Monarchie, besonders wichtig ist, dass die Politik auf das eigene Land schaut, es sich bei Politikern/innen im ursprünglichen Sinn des Wortes „politos“ um Volks-, Stadt-, Mensch Vertreter handelt, nun dann findet er seine Ansprechpartner eben vorwiegend bei der FPÖ.

Wenn es um internationale soziale Themen geht, derzeit zum Beispiel die Flüchtlingsproblematik, nun, dann findet man seine Ansprechpartner bei den Vertretern der Internationalen, bei den Kommunisten oder in Österreich bei der SPÖ.

Und wenn es um christliche Werte geht, so sollte man meinen, dass gerade die ÖVP als Ansprechpartner dienen kann.

Zugegeben: Die Aufgabenbereiche haben sich heute zu Tage deutlich überschnitten. Die Grenzen zwischen den Parteien sind verwischt. Und weil das so ist, so hinterlassen die meisten Parteien den Eindruck, überhaupt nicht mehr zu wissen, für welche Werte sie stehen. Aber:

Würde da eine weitere Partei wirklich einen Sinn machen? Vor allem eine monarchistische? Eine also, die alle Agenden erfüllen muss?

Eine Partei, deren Aufgabe es wäre sich um 42 Prozent Menschen an der Armutsgrenze zu kümmern, indem sie auf die Interessen des eigenen Landes schaut. Dabei aber weder Umweltschutz noch christliche Werte vergisst. Die also, die Agenden aller Parteien übernimmt um letztendlich noch mehr Verwirrung in der Aufgabenteilung zu stiften?

Ich glaube, nein.

Da bedarf es keiner neuen Partei, sondern der Anregung zum Denken für Politiker/innen.   Gleichgültig in welchem Fachbereich oder welcher politischen Mannschaft diese(r) auch immer mitspielt.

Die Aufgabe der Monarchie kann es dann nur sein, die Menschen, ja, die Parteien an ihre selbst definierten Aufgaben zu erinnern. Die Parteien einzuladen, ihren Aufgaben nachzukommen und miteinander zu agieren. Ja, einfach demokratisch zu sein.

Den Menschen mehr Mitsprache Möglichkeit zu schaffen. Die Direkte Demokratie anzuregen, damit Österreich letztlich sagen kann:

Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung.

Damit und das wäre in der Politik aller Partei wichtig: Letztlich wieder der Mensch zählt.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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