Die Patriotische Revolution: Verschiedene Ansichten, aber ein Land

Vielleicht sollte ich wirklich einmal erklären, liebe Freunde, warum ich einmal monarchistische, dann aber lieber wieder direkt demokratische, im nächsten Moment soziale und letztlich wieder klassisch-liberale Ansichten vertrete und dennoch immer wieder daran glaube, dass sich hierbei mein politisches Weltbild de facto nicht verändert hat. Ich meinem Verständnis nach meiner Linie, gleichgültig was ich immer tue und wo man mich gerade sieht, immer treu bleibe. Meine christliche Sichtweise, immer weiter vertrete.

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Nachdem ich ja auch anders als die meisten anderen Menschen die Bibel, ja vor allem die Evangelien nicht als widersprüchlich empfinde, sondern die Ansicht vertrete, es wäre so wie bei den Protokollen eines Autounfalls, es würde eben unterschiedliche Blickpunkte geben, was ich sogar als gut empfinde, weil ich mich ansonsten fragen würde, wer denn von wem abgeschrieben hat, ich daher auch die unterschiedliche Entwicklung von Kirchen durchaus verstehe, so betrachte ich auch die unterschiedlichen politischen Strömungen, wir nennen das Parteien, immer nur als unterschiedliche Blickpunkte auf ein und die selbe Aufgabe: Wie gestalten wir unser Land?

Und so lange diese Sichtweise patriotisch, also auf das Land oder dessen Vorteile, ja vor Allem auf die Vertretung der Bevölkerung, bezogen bleibt, erscheinen mir eigentlich sämtliche politische Ansichten als richtig. Vertrete ich die Anschauung, man sollte all diese Ansichten doch bündeln. Nach: Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung trachten. Die Ansichten des Anderen tolerieren und wenn möglich aus dessen Blickpunkt heraus lernen.

Erhoffe, dass bei geeigneter Toleranz aus all diesen Ansichten letztendlich ein gemeinsames Bild entstehen könnte. Dann, wenn man nicht auf den Mammon, also die Macht, die Gier, den persönlichen Vorteil, schaut, sondern darauf, wer einem diese Gedanken, für den Menschen da sein zu wollen, eigentlich gab. Nämlich Gott.

Verstehe daher nicht, warum wir Menschen uns dazu entschlossen haben, über demokratische Ansichten zu streiten. Die Gedanken, die Gott dem anderen Menschen geschenkt hat, als weniger wertvoll einzustufen. Ja, einfach abzulehnen. Warum uns unsere Egozentrik dazu führt, jeden Einzelnen von uns, zu behaupten, er wäre besser als dieser da?

Denn: Ist es nicht genau diese Toleranz bzw. die Nichtaufbringung dieser, die in der heutigen Zeit die Demokratie lähmt? Eine Demokratie, welche die Ansichten von 8,7 Millionen Menschen widerspiegeln sollte?

Das heutige politische Verständnis letztendlich ad absurdum führt, weil jeder, also auch die Politiker und Politikerinnen nur noch auf sich selber schauen?

Ein bedauerlicher Ansatz des Humanismus, den ich schon vor ein paar Jahren mit „Du kannst nur an Dir selber arbeiten, solltest aber auf Alle schauen“ korrigieren wollte, um in der Politik das „Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung“ wieder herzustellen.

Oder wie es Jesus sagte:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18)
.

Amen.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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