Freunde, wir geben auf

Wir geben es auf, die ganze Welt retten zu wollen, solange wir nicht in der Lage sind, die 42 Prozent Menschen an der Armutsgrenze die derzeit in Österreich leben, aus dem Bereich Armut zu bewegen.

Wir geben es auf, sämtliche Flüchtlinge die nach Österreich kommen versorgen zu wollen, ihnen Freifahrten in den U-Bahnen zu gewähren, einem jeden Flüchtling ein Bett zur Verfügung zu stellen, solange wir nicht in der Lage sind, den österreichischen Obdachlosen und Menschen an der Armutsgrenze den selben „Luxus“ zu garantieren.

Und wir geben es auf, Österreich politisch verändern zu wollen, solange es nicht möglich ist eine Mannschaft auch bei Wahlen an die Spitze der österreichischen Politik zu bringen, die wieder auf den Menschen in unserem Land schaut.

Wir geben es auf, an Demokratie, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit zu glauben, solange wir nicht einmal mehr erfahren, wie das österreichische Parlament das EU-Austritt Volksbegehren behandelt hat. Zahlreiche andere Volksbegehren im Sand verlaufen.

Und wir geben es auf an Freiheit und Gerechtigkeit zu glauben, solange andere Staatsleute der österreichischen Bundesregierung, den österreichischen Politiker/innen vorgeben, was diese zu denken und wie diese zu handeln haben.

Wir geben es auf, die gesamte Welt besser hinterlassen zu wollen, solange die Bürgerrechte in Österreich nicht gesichert sind und versprechen uns genau für die Wahrung dieser einzusetzen.

Denn: Ein jeder Mensch hat seine Menschenrechte bzw. Bürgerrechte verdient, auch der Österreicher/in.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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