Demokratisch planen, Liberal denken, Sozial handeln

Kommt ein Mann zum Priester und meint: „Ich möchte beichten“. Fragt ihn der Priester: „Haben Sie schon die 10 Gebote gelesen?“ „Nein“, meint der Mann ehrlich, „WOZU? Die werden von der Kirche ja sowieso dauernd geändert.“

 

Glauben Sie nicht? Ich auch nicht. Nein, die 10 Gebote, die sind seit tausenden Jahren fixer Bestandteil des jüdischen Glaubens. Durch Jesus ins Christentum übernommen.

Und die goldene Regel, „Das Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst“, so die Worte Jesu eine Auslegung davon.

Zwar diskutiert man in den Synagogen und Kirchen immer wieder darüber, wie man die 10 Gebote und die goldene Regel auslegen sollte. Ob die 10 Gebote nun ein „muss“ oder ein „soll“  verkörpern. Ich also das Recht besitze, sie nach meinen Bedürfnissen anzupassen.

Wer denn eigentlich in der goldenen Regel als mein Nächster zu gelten hat.

Die Grundlage aber, die bleibt immer die Selbe. Niemand zweifelt an, dass es die 10 Gebote, dass es die goldene Regel gibt. Nur danach zu leben, dass erscheint dem Einen oder Anderen einfach zu schwer.

Anders da schon manche Teile des Islams. Dort gilt die Lehre, dass der Koran niemals abgeschlossen ist. So manch ein Imam heute noch direkt Weisungen von Allah erhält. Daher niemals abgeschlossen sein kann. Ja, sich die Schriften immer weiter entwickeln.

Und weil sich die Lehre des Islams immer weiter entwickelt, so kann es letztlich niemals eine einheitliche Lehre des Islams geben.

Zu sagen: „Der Islam tut …“  ist und kann daher immer nur zu einer falschen Ansicht führen. Der Islam betreibt Terror? Falsch. Der Islam ist intolerant? Falsch. Teile des Islams tun dies. Meist zum Leidwesen anderer muslime Gruppen, die den Koran anders lesen. Darauf verweisen, dass der Koran Gewalt einfach ausschließt.

Das Vorgehen, wie das Reich Gottes entstehen soll, das letztendlich nur mit einem Gebot leben wird,

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

ist daher vollkommen klar: Das verrät uns die Offenbarung.  Demokratisch! Liberal!

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Klares Verständnis der Nächstenliebe: Das ich die Meinung des Anderen respektiere.

Mk 12,31
Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

Was uns letztendlich zum sozialen Handeln führt. Zum Miteinander leben.

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Verstehen Sie nun, woraus der Glaube wirklich besteht?

Amen.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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