Ein hoch auf die Polizei

Nachdem sich am gestrigen Tag einige meiner Facebook Freunde darüber mokierten, liebe Freunde, dass an der Situation der 10 Journalisten wohl die Polizei Schuld wäre, so möchte ich einmal ganz klar bekennen: Das sehe ich nicht so.

Noch nie in der Geschichte hat die Polizei ohne den Auftrag der Staatsanwaltschaft eine Strafverfolgung begonnen und die Abteilung der Staatsanwaltschaft, welche vor 5 Jahren die Aufträge gegenüber den Journalisten erließ, welche über den „Islamischen Staat“ berichteten, die Abteilung Terror Bekämpfung ist inzwischen in der Abteilung Korruption Staatsanwaltschaft aufgelöst.

Zugeben möchte ich aber, dass ich den selben klaren Auftrag im Bezug auf die offenbar organisierte „Belästigung von Frauen allen Alters“ noch misse.

Noch immer behandelt man diese Fälle als Einzelfälle, obwohl der deutsche Innenminister de Maiziere von Anfang an davon spricht, dass es Absprachen zwischen den „Belästigern“ geben dürfte.

Ist organisierte Belästigung von Frauen nicht letztlich auch Terror?

Es geht aber de facto nicht um die Klärung einer Schuldfrage, sondern vielmehr darum, wie man entstandenen Schaden für die Zukunft vermeidet, bzw. bereits bestehenden Schaden wieder behebt.

Denn: Ich glaube sowohl der Polizei als auch der Staatsanwaltschaft, dass sie in gutem Glauben handelten. Eigentlich keinen Schaden verursachen wollten.

Und genau da liegt häufig das Problem.

Die Polizei könnte nämlich, um nicht wie die Elefanten im Porzellanladen agieren zu müssen, manchmal deutlich besser an ihr Ziel kommen, wenn ihre Befugnisse nicht so eingeschränkt wären. Sogenannte „stille“ Ermittlungen möglich würden.

Aber genau hiergegen wehren sich derzeit Richter, Anwälte und Journalisten, die wieder Angst davor haben, eigene Befugnisse zu verlieren.

Und so wird es wohl auch in Zukunft dazu kommen, dass Polizeibeamte, die eigentlich es überhaupt nicht böse meinen, sondern nur im Rahmen ihres Auftrags handeln, Menschen dadurch schaden, dass sie wie wild in deren Leben stürmen.

Auch dann, wenn diese Menschen in der Folge unschuldig büßen, nur weil man der Polizei wichtige Rechte, wie „stille“ Ermittlung, undercover Ermittlungen, nicht zu gestand.

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.