Direkte Demokratie: Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung

„Warum mir eigentlich die 1848 Verfassung persönlich lieber wäre, also die von 1920?“ hat mich am gestrigen Abend Einer berechtigt gefragt und „Ob ich den wirklich so ein überzeugter Monarchist wäre?“

 

Eigentlich nicht, liebe Freunde, aber wenn ich mir die heutige SPÖ-ÖVP Regierung so anschaue, die kaum geht es um ein wirklich essentielles Problem immer und immer wieder zum Streiten anstatt zum Handeln kommt, jetzt gerade streitet man wieder einmal darüber wie viele Flüchtlinge jedes Jahr nach Österreich kommen sollten, nun, da wäre mir dann ein Schiedsrichter schon ganz Recht.

Da ist mir die Macht, die ein Bundespräsident ausüben kann fast schon zu wenig.

Und wenn ich mir anschaue, dass die 1848 Verfassung im Gegensatz zur 1920 Verfassung das Mitregieren des Volkes durch Petitionen und Volksbegehren ganz klar vorsieht, Petitionen und Volksbegehren, welche zur damaligen Zeit zwingend zu behandeln gewesen wären, nun dann komme ich beinahe ins Schwärmen.

Da denke ich mir:

Damals wäre es offensichtlich unmöglich gewesen, dass die Regierung 261.000 Menschen, welche eine Volksabstimmung zur EU Frage fordern, einfach für zu blöd erklärt, oder als sie merkt, dass sie mit dieser Aussage nicht durchkommen wird, einfach ein Hearing im Parlament veranstaltet.

Nicht etwa um die Volksmeinung zu respektieren. Den Artikel 1 der 1920 Verfassung „Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus“ umzusetzen.

Sondern um einfach mitzuteilen: Dieses Thema interessiert uns nicht.

Da wäre es nicht denkbar gewesen, dass man die Volksmeinung ganz einfach ignoriert.

Weder hier, noch in der Ukraine, auch nicht auf der Krim, nicht in den Niederlanden, in Frankreich, Griechenland, oder überall sonst, wo die EU momentan meist gegen das Volk entscheidet.

Da hätte es Direkte Demokratie gegeben.

Eine Direkte Demokratie übrigens, welche ich als Christ wieder nur zu gut verstehe.

Wenn ich in der Offenbarung lese:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Amen.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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