Maria Theresienorden: Von Mut, Freiheit und Gerechtigkeit

Wir sollten nicht nur Vorbilder haben, wir sollten selbst Vorbilder sein.

(In Erinnerung an Nikolaus von Myra)


„Eigentlich sehe ich Euch ja viel mehr als monarchistische Loge als als eine Partei“ hat mich gestern jemand angeschossen und dann weiter gemeint: „Eure Gedanken gehen zur weltweiten Friedensarbeit. In den Bereich der Armutsbekämpfung. Die Geschichte. In die Welt des Adels. Zurück zu den Rittern. Tugenden. Zum Aufbau von Moral und Ordnung. Den Menschenrechten. Christlichen Werten. Ist das nicht eher die Arbeit einer Loge, als einer Partei?“

Ganz ehrlich, ich musste lachen. Musste lachen, weil ich von Grund auf bekannte: Wir sind keine neue Partei. Wir stehen zwar als Liste bei Wahlen zur Verfügung. Oder unterstützen bestehende Parteien. Ja. Wir sind wählbar. Aber de facto ist dies jedesmal nur Mittel zum Zweck. Nicht unsere Hauptaufgabe.

Vielmehr sind wir ein Orden. Eine Vereinigung. Eine Bewegung.
Ganz sicher aber keine Partei.

Und dann musste ich ein zweites Mal schmunzeln, als ich über das Wort „humanistisch“, also menschlich, Menschen gerecht nachdenken musste. Als ich über die Gerechtigkeit in der heutigen Zeit nachdachte.

Einmal ganz abgesehen davon, dass es natürlich für mich kein Teil der Vergangenheit ist, das Rittertum, sondern ein Teil der Gegenwart, alle bekennenden Ritterorden schlagen bis zum heutigen Tag für besondere Verdienste ihre verdienten Mitglieder zum Ritter. Die Templer, die Malteser, die Deutschritter. Ja, auch der Maria Theresien Orden. Jeweils nach ihrer Definition. Nach den definierten Tugenden. So muss ich schon gestehen, dass ich mich in der heutigen Zeit bei einigen Ritterschaften nach ihren Werten, ihren Tugenden, frage.

Besonders schlimm, wenn mir einige Ritter dann sagen: Verbindliches Leben passt nicht mehr in die heutige Zeit.

Beim Maria Theresien Orden da geht es um Eigentinitiative, also Mut, Freiheit und Gerechtigkeit. Um das Fortitudini. In der Folge die Tapferkeit und die Stärke.

Und in diesem Sinne kann man uns durchaus auch als Loge deklarieren. Als Vereinigung Gleichgesinnter.

Berufen tun wir uns übrigens auf das Recht des Generalfeldmarschalls Menschen mit dem Maria Theresien Orden auszeichnen zu dürfen, ihn hierdurch zum Ritter zu schlagen.

Und weil die gesamte humanistische Bewegung eben ihre verdienten Mitglieder zum Ritter schlägt, nun so hat sich das Ritterwesen natürlich bis in die heutige Zeit erhalten.

Auch wenn man sich manchmal fragt, ob diesen Rittern ihre Tugenden eigentlich noch wichtig sind.

Ein langer harter Weg. Ebenso lange wie Österreich darauf vorzubereiten, dass die Monarchie eben nicht Vergangenheit sondern Gegenwart ist. Der Adel bis heute besteht.

Trotz zahlreicher k. & k. Schilder der Schilder Manufaktur, welche man in zahlreichen Geschäften finden kann. Die einfach zum Nachdenken anregen könnten.

Wir wollen unsere Werte, den Mut, die Tapferkeit und die Stärke, im Rahmen der Eigeninitiative, dem Kampf für die Menschenrechte und dem christlichen Glauben in unsere Gesellschaft wieder einbringen.

Säulen, welche der heutigen Gesellschaft langsam verloren gehen.

Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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