DER ÖSTERREICHISCHE BOTE: Österreichs christliche Tageszeitung

Joh 5,23
damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat

„Eigentlich hatte ich immer gedacht, ihr seid christlich“, schießt mich am gestrigen Tag Einer an „und dann schreibt ihr über Monarchie, Armut, Parteipolitik, kritisiert Politiker und die Gesellschaft und man könnte meinen: Ihr seid ein Polit Magazin. Lauter Dinge, welche meiner Meinung nach nichts mit Glauben zu tun haben.“ Stimmt. Noch nicht.Soll alles erst mit Jesus kommen.

In Wahrheit, Freunde, bin ich verfallen. Ich bin verfallen, weil ich eigentlich davon ausging, dass einem jeden Menschen, welcher die Bibel liest bewusst sein müsste: Hier geht es um Politik. Politik vom Feinsten. Volks- bzw. Menschen Vertretung.

Nun zugegeben. Vielleicht nicht um Partei Politik. Die war damals noch nicht so in.

Obwohl: Wenn ich mir die Fehde zwischen den Pharisäern und Sadduzäern so ansehe. Das kommt schon nahe hin.

Nein, die uns bekannten Parteien, die sind sicherlich deutlich später entstanden.

Als Jesus noch auf Erden weilte, wahrlich, er lebt bis heute, denn er ist auferstanden, nun da war die Politik eben von Monarchen geprägt. Von Reichen geprägt. Da gab es Kaiser und Könige.

1Tim 6,15
welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren,

Wundert mich daher nicht, dass sich Jesus wie folgt deklariert:

Johannes 18,33-36
33 Da ging Pilatus wieder hinein ins Prätorium und rief Jesus und fragte ihn: Bist du der König der Juden? 34 Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben dir’s andere über mich gesagt?35 Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan? 36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.

Der selbe Jesus, der seine Jünger dazu auffordert:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Ein Reich, welches zur Zeit Jesu also offensichtlich noch nicht bestand, sondern gerade Erst am Anfang stand. Mit Jesus gekommen war.

Mt 12,28
Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Ein Reich in welchem gelten sollte:

Mt 25,31 – 46
Vom Weltgericht

31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. 34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. 36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? 39 Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. 41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. 43 Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. 44 Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

In welchem ein einziges Gebot Gültigkeit erlangen würde:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächstenwie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Welches wir mit errichten sollen. Und das, das ist Politik. Politik vom Feinsten.

Erstaunlich also, dass irgendjemand auf dieser Welt dies in Zweifel zieht.

Finden Sie nicht?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.