Die Eucharistie – Quelle des neuen Lebens in Christus

Die Eucharistie – Einige Gedanken dazu. Warum wird hier so viel diskutiert: Sagt nicht Jesus selber: Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter Ihnen. Gilt das jetzt oder nicht? Der Papst sagt dazu:

Rom (kath.net/as) Angelus am 20. Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus auf das Tagesevangelium (Joh 6, 51-58). Das Evangelium dieses Sonntags ist der abschließende Höhepunkt der Rede Jesu in der Synagoge von Kafarnaum, nachdem er am vorhergehenden Tag Tausenden von Menschen mit nur fünf Broten und zwei Fischen zu essen gegeben hatte.

Jesus erkläre: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag“ (V. 54). Das Staunen der Zuhörer sei verständlich. Jesus nämlich benutzte den typischen Stil der Propheten, um in den Leuten und auch in uns Fragen und am Ende eine Entscheidung zu provozieren.

Vor allem eine Frage: „Was bedeutet es „das Fleisch essen, das Blut trinken“? Diese Worte seien nicht allein symbolisch oder bildlich, sondern verwiesen auf etwas Wirkliches. Um eine Antwort zu finden, müsse man begreifen, was im Herzen Jesu vorgehe, während er das Brot für die hungrige Menge breche.

Jesus wisse um seinen Tod am Kreuz für uns und identifiziere sich so mit jenem Brot. Es werde so zum „Zeichen“ des Opfers, das ihn erwarte. Dieser Prozess finde seinen Höhepunkt im Letzen Abendmahl, als Brot und Wein wirklich zu seinem Leib und Blut würden. Jesus hinterlasse die Eucharistie zu einem präzisen Zweck: „damit wir mit ihm eins sein können“. Die Gemeinschaft mit Jesus bedeute, ihn aufzunehmen. „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm“ (V.56): „Indem wir ihn essen, werden wir wie er“. Das aber erfordere unser Ja: den Glauben.

Der Papst ging auf einen Einwand gegen die Messe ein: „Wozu dient sie? Ich gehe in die Kirche, wenn mir danach ist, und ich bete besser allein“. Doch die Eucharistie „ist kein privates Gebet oder eine schöne spirituelle Erfahrung, sie ist kein einfaches Andenken an das, was Jesus beim Letzten Abendmahl getan hat. Sie ist ‚Gedächtnis’, das heißt eine Geste, die das Ereignis des Todes und der Auferstehung Jesu wirklich macht und vergegenwärtigt“.

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