Die Erde, unser gemeinsames Haus

SchönbornKardinal Christoph Schönborn verweist in seinem Artikel auf den Hl. Franziskus, der ja in seinem „Sonnengesang“ die Schöhnheit der Erde preist. Es ist ja auch allgemein bekannt, dass der Hl. Franziskus sehr naturverbunden war. Angeblich konnte er sogar mit den Tieren reden. Und irgendwie haben doch alle die „Naturschützer “ recht. Muss wirklich immer der Profit im Vordergrund stehen, bei all den Dingen, die wir tun? Ist  unserer Gesellschaft der Konsumzwang schon so ins Fleisch und Blut übergegangen, dass wir schon gar nicht mehr davon lassen können? Wenn schon vor Jahren Udo Jürgens seine Lieder singt wie“ 5 Minuten vor 12 “ oder “ Atlantis sind wir, “ auch sehr tolle Lieder. Lesen wir, was der Kardinal dazu sagt:

“ Heute muss ich unbedingt ein Wort zum neuen Schreiben von Papst Franziskus sagen, das am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Er hat für sich den Namen Franziskus gewählt. Ganz bewusst nimmt er sich den Heiligen von Assisi zum Vorbild. Die Liebe zur Schöpfung, zu allen Geschöpfen, Sonne und Mond, Tiere und Pflanzen, zu allen Menschen, besonders den Armen, bewog den heiligen Franz, in jedem Geschöpf einen Bruder, eine Schwester zu sehen.

„Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter.“ So sang der heilige Franz in seinem berühmten Sonnengesang. Ihm folgt Papst Franziskus, wenn er daran erinnert, dass die Erde, „unser gemeinsames Haus, wie eine Schwester ist, mit der wir das Leben teilen, und wie eine schöne Mutter, die uns in ihre Arme schließt“.

Doch dann folgen ernste, dramatische Worte: „Diese Schwester (Erde) schreit auf wegen des Schadens, den wir ihr aufgrund des unverantwortlichen Gebrauchs und des Missbrauchs zufügen.“ Papst Franziskus will keine Weltuntergangsstimmung erzeugen, sondern alle Kräfte ermutigen, für das gemeinsame Haus der Erde zu sorgen: „Welche Art von Welt wollen wir denen überlassen, die nach uns kommen?“

Unsere „Wegwerfgesellschaft“ ist daran, „die Erde, unser Haus … immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln“. Trinkwasser, Artenschutz, Hören auf die Klage der Armen dieser Erde, Ehrfurcht vor dem Leben in allen seinen Phasen: Immer geht es um unser gemeinsames Haus. Wir haben nur dieses für unser Leben auf Erden. Alle sind wir mitverantwortlich. Es geht nur gemeinsam!“ heute.at

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