Papst will noch immer nicht umziehen ….

Papst heuteSeit dem Papst Franziskus zum Papst gewählt wurde, hätte er längst in die Wohnung umziehen sollen, in der auch seine Vorgänger wohnten. Doch Papst Franziskus will nicht. Er lebt immer noch im Gästehaus, zwar in einer schönen Suite, die Papstwohnung bleibt weiter leer. Im Gästehaus liebt es Franziskus, mit den Kardinälen zu essen und mit ihnen zusammen zu sein. So liest er auch im Gästehaus die Messe, für alle Vatikanmitarbeiter, also auch für den Gärtner und für die Petersplatz-Mistkübler. Er zeigt damit Volksnähe und Bodenständigkeit, die er schon als Kardinal zeigte. So fuhr er bereits in Buenos Aires auch mit der U-Bahn und verzichtete auf Dienstautos oder besonderen Luxus.

Die Wohnung des Papste ist zwar bezugsfertig und wird regelmäßig gepflegt, steht aber die meiste Zeit leer. Anders als die anderen Päpste, die gerne an die Fenster der Wohnung traten und die Gäste begrüßten, mischt sich Papst Benedikt gerne direkt unter die Bevölkerung. Er sieht sich als ein Papst, der den anderen dienen will und für die anderen Menschen da sein will. So gesehen zeigt Papst Franziskus damit auf, dass Bischöfe, Päpste oder Priester für die anderen Menschen da sein sollen und sich nicht hinter Fassaden oder Prunkräumen verstecken sollen. Durch ihn wird das Wort Jesu Wirklichkeit: Wer der erste sein will, soll der letzte sein und wer herrschen will, soll den anderen dienen.

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