Papst ruft zum Frieden auf …

Immer wieder, fast schon unermüdlich rPapst heuteuft dieser Papst und alle seine Vorgnger zum Frieden auf! Wie wichtig so ein Ruf gerade in der heutigen Zeit ist, zeigen uns die Kriege, Auseinandersetungen all überall auf der Welt.

Warum ist es so schwer, den Frieden zu finden? Warum fällt es den Menschen so schwer, warum muss es immer wieder Menschen geben, die durch versch. Ursachen heraus, Kriege und Streit anfangen? Was bewegt die Menschen, immer wieder Kriege und Unruhen anzufangen? Die Christen sollen Friedensstifter sein  – ein schöner Gedanke:Lesen wir, was der Papst in Sarajevo dazu sagt:

Papst Franziskus hat in Sarajevo zum Einsatz für den Frieden in der Welt aufgerufen. Aus der im Bosnien-Krieg leidgeprüften Stadt erhebe sich der „Schrei des Volkes Gottes und aller Männer und Frauen guten Willens: Nie wieder Krieg“, sagte er am Samstag während eines Gottesdienstes mit 65.000 Menschen im Kosevo-Stadion der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas. Krieg bedeute Kinder, Frauen und alte Leute in Flüchtlingslagern, Vertreibungen sowie zerstörte Häuser und Fabriken, so Franziskus in seiner Predigt. Vor allem aber bedeute er „so viele zerbrochene Leben“. In Sarajevo sei diese Erfahrung besonders präsent.

Die zahlreichen bewaffneten Konflikte, die gegenwärtig seien eine „Art dritter Weltkrieg, der stückweise geführt“ werde, sagte der Papst weiter. Er beklagte zudem ein „Klima des Krieges“, das in die „globale Kommunikation“ eingekehrt sei. Christen müssten sich dieser Entwicklung entgegenstellen und als Friedenstifter wirken.

Frieden sei der „Traum Gottes“ und dessen „Plan für die Menschheit“, führte der Papst aus. Gottes Friedensplan stoße jedoch immer auf Widerstand „von Seiten des Menschen oder von Seiten des Bösen“, erinnerte Franziskus an die vielen Kriege in aller Welt. Ausdrücklich verurteilte er all jene, die einen Zusammenstoß zwischen Kulturen und Zivilisationen bewusst schürten oder mit Kriegen spekulierten, um Waffen zu verkaufen.

„Selig, die Frieden stiften“

Weiter sagte der Papst, der Aufruf Jesu Christi „Selig, die Frieden stiften“ sei auch heute von unverminderter Aktualität. Dieser dürfe allerdings nicht nur gepredigt, sondern müsse auch „hergestellt“ werden. „Jesus sagt nicht: ‚Selig, die Frieden predigen‘; denn alle sind fähig, ihn zu verkünden, auch in scheinheiliger oder sogar lügnerischer Weise. Nein. Er sagt: ‚Selig, die Frieden stiften'“, betonte Franziskus in seiner Predigt. Frieden im Alltag herzustellen sei eine „handwerkliche“ Tätigkeit, die Leidenschaft, Geduld, Erfahrung und Ausdauer erfordere.

Voraussetzung für allen Frieden sei Gerechtigkeit, so der Papst weiter. Hierbei gehe es nicht um eine „vorgetragene, theoretisch durchgespielte, geplante Gerechtigkeit, sondern um ein praktizierte und gelebte Gerechtigkeit, hob Franziskus hervor: „Und das Neue Testament lehrt uns, dass die vollkommene Erfüllung der Gerechtigkeit darin besteht, den Nächsten zu lieben wie sich selbst.“

Der Gottesdienst im Kosevo-Stadion bildete den Höhepunkt des Tagesbesuchs von Franziskus in Sarajevo. An der Messe nahm aus Österreich der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics teil. Er vertrat die Österreichische Bischofskonferenz als deren Zuständiger für Europafragen. Unter den Gläubigen bei dem Gottesdienst befand sich auch der österreichische Diplomat und „Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina“, Valentin Inzko.

 Zuvor hatte Franziskus in einer Rede vor Regierungsvertretern und Politikern des Landes am Sitz des Staatspräsidiums zur Versöhnung zwischen Bosniern, Serben und Kroaten aufgerufen. Den Weg vom Staatspräsidium zum Stadion durch die Innenstadt von Sarajevo legte er im offenen Papamobil zurück. …“ kath. press

Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.