Hausmessen sind im Kommen …

HausmesseSind die Hausmessen in Zukunft die starken religiösen Zellen des Landes? Fast scheint es, sich so hinzuentwickeln. So erfuhr ich gestern von einem Mitglied unserer Gemeinde, dass die Hausmessen immer mehr zunehmen und ihre Zahl wieder ansteigt. Was ist eine Hausmesse. Da kommt ein Geistlicher zu Dir nach Hause und feiert mit der Familie die Hl. Messe. Das ist aber ein ein gutes Zeichen insofern, dass damit vorallem die Familien wieder  sich verstärkt dem Glauben zuwenden. Und die Familie als Zelle des Staates, kann und muss wieder in den Mittelpunkt rücken. Und in ihrem Glauben gestärkt, können so die einzelnen Mitglieder der Famlie noch besser evangelisieren und sich gegenseitig dabei stützen.

Warum kann bezüglich der Hausmessen nicht noch mehr unternommen werden? Es könnten Gebetsrunden entstehen, Bibelgespärche im familiären Rahmen, Diskussionsrunden usw. Da ist einerseits schon die Wandermuttergottes unterwegs, um in die Familien einzukehren, warum kann nicht wieder der christliche Glauben, der doch seit Jahrtausenden unsere Gesellschaft geprägt hat, unser Leben durch seine Feste und Feiern prägt, der bereits ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft wurde, nicht wieder zu dem werden, was er einmal war. Musste man da wirklich sprichwörtlich die „Kirche aus dem Dorf“ werfen?

Da sind einerseits die Gläubigen, die viel zu fest am hergebrachten hängen und Erneuerungen, so die Pfarrzusammenlegungen, mit Argwohn ansehen und nicht ihre Vorteile sehen, sondern diese Idee nur als schlecht bezichnen. Da sind die Prister, die mangels an Zeit von einem Termin zum anderen hetzen und sich da und dort total verausgaben. Da kommen die Hausmessen wieder ins Spiel. So wie zu den Zeiten der Jünger, die auch einst im kleinen Rahmen Messfeiern abhielten, so kann in kleinen Familienrunden oft ein Wunder geschehen und vielleicht in der Zukunft eine neu gestärkte Kirche entstehen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.