An ihren Werken sollt ihr sie erkennen

Sicherlich, es ist ein christlicher Spruch, liebe Freunde, denn ich heute, gerade zu Ostern mit auf den Weg geben möchte und welcher, würden wir ihn beherzigen durchaus zum Resultat führen würde.

„Christlich“, höre ich schon den Einen oder Anderen sagen: „Kirche also?“ und sehe ihn dabei seine Nase rümpfen.

Nein, Freunde, glaube ich der Bibel und nehme sie einmal wertfrei, losgelöst von der heutigen Umgebung, so werden wir feststellen: Jesus hielt mehr als 90 Prozent seiner Reden auf der offenen Strasse.

Und: Er sandte, so belegt es die Bibel seine Jünger auch nicht in die Synagogen, sondern in die Welt.

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Die Botschaft ist also defakto mit ziemlicher Sicherheit auch nicht nur für die Kirchen, sondern vor Allem für die Welt bestimmt.

Umso sonderbarer, dass es heute Menschen gibt, die die Trennung von Staat und Kirche fordern und damit gleichzeitig meinen, man solle doch die gesamte christliche Botschaft aus der Welt verbannen.

Noch seltsamer, weil sich eigentlich alle Gruppierungen einig sind:

Alle Menschen sind gleichwertig. Jeder hat die selbe Chance verdient.

Sagen das nicht alle Parteien? Steht das nicht in einem jeden Grundsatzprogramm? Lehrt das nicht die Menschenrechtscharta des Jahres 1948?

Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Letztendlich die Kernbotschaft des christlichen Glaubens:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Können wir daher die Menschenrechte bejahen, den Glauben aber wirklich aus der Politik verbannen?

Irgendwann einmal, ich war gerade dabei wieder einmal die Bibel zu lesen, die wenn man sie als Ratgeber betrachtet, ein wunderbares Buch verkörpern kann, hab ich mir beim Lesen eines Wertes gedacht: Nun, daran sollte ich die Politiker und Politikerinnen bewerten.

Mt 7,16
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?

Und wenn ich das tue, so stimmt es:

Röm 13,1
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.

Oder wie es der Volksmund heute sagt:

Jedes Volk hat die Regierung, dies es verdient.

Amen.

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