Unser Wien schafft Jobs

Soll einer sagen, liebe Freunde, unser Wien wäre nicht fleissig am Job schaffen. Es stellt sich nur die Frage in welchen Bereichen.

So habe ich am gestrigen Tag von einem Bekannten erfahren, dass der Handschuhkönig gerade wieder den Auftrag für 600 weitere paar weisse Handschuhe für die Parkscheriffs bekommen hat, weiss wahrscheinlich, damit man nicht bemerkt, dass man sich letztlich nur die Hände schmutzig macht.

Sie wissen schon, es geht um die Parkpickerl, oder sollte man sagen die Kontrolle dieser?

So fordert mich zum Beispiel am gestrigen Tag ein Handwerker, der von der Gemeinde Wien den Auftrag bekommen hat, meine Terassentüre zu reparieren dazu auf, ich solle doch schauen, ob nicht gerade ein Parkscheriff kommt. Er könne ja nicht laufend während den Reparaturen hinunterlaufen.

Ein Bereich also, wo sich die Gemeinde selbst kontrolliert.

Oder: Ich werde letzte Woche von einem Autofahrer gebeten, ich solle doch neben seinem Auto stehen bleiben, weil er habe keine Zufahrtgenehigung für das Kaiser Franz Josef Spital, müsse aber den Onkel kurz zum Arzt bringen, denn: Dieser hätte Schmerzen in der Brust.

Oder: Ich höre von einem Unternehmer, den ich gerade in meiner Arbeit bei den Menschen besuche, sie wissen schon, wir finanzieren unsere Zeitung und die Wiener Nachbarschaftsbörse auf Crawding Basis, er müsse jetzt kurz raus und seinen Parkschein austauschen, weil wir hätten uns jetzt Etwas verplaudert, damit er keinen Strafzettel bekommt.

Nun ja, es kann ja durchaus sinnvoll sein, Parkpickerl auszugeben, für Menschen die den Parkplatz nicht beruflich brauchen. Aber: Für Menschen, die hierauf alle zwei Stunden ihre Geschäfte schliessen müssen?

Das was uns also die Gemeinde hier präsentiert ist, wie man die Einnahmen der Gemeinde erhöht und wie gesagt: Die Gemeinde hat 600 neue Jobs geschaffen. Menschen, die den Wahnsinn kontrollieren.

Ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, 600 Experten zu beschäftigen, ich meine:_

Zur Erstellung eines funktionstauglichen Gemeindemodells?

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