Jetzt ist es an der Zeit neue Wege zu geh`n

neue Wege gehenIhr seid Spaßvögel, erklärte mir jemand aus der Gemeinde, als ich vorsichtig von der Idee sprach, dass der christliche Verband bei der Wienwahl kanditieren werde.

So viele Kleinparteien haben es in Wien versucht und sind gescheitert. Wie wollt ihr ohne Werbeeinsatz und ohne bekannt zu sein, stimmen bekommen? Durch Mundpropaganda? Natürlich hat jeder von uns seine Kontakte und kennt sicher sehr viele Menschen, und ja es stimmt, wir leben von Spenden und werden kaum Werbung in Wien im großen Rahmen machen können.Doch ein steter Tropfen höhlt den Stein. Und ist es jetzt nicht an der Zeit, neue Wege zu gehn`n? Wenn nicht jetzt, wann dann? Und sind nicht unsere Mitbürger langsam ein wenig „angefressen“ wie der Urwiener das so bezeichnet?

Haben die Wiener vergessen, dass in den letzten Jahren Gas, Wasser und andere Gebühren erhöht wurden? Sicher nicht! Und die Bemalung der Fahrradwege in grüner Farbe ist für jeden sichtbar und daher auch nicht zu vergessen. Auch die eher wirtschaftsschädigende Umgestaltung der inneren Mariahilferstraße. Vergessen wir dabei nicht, dass bei der Befragung die Wirtschaftstreibenden wohlweißlich nicht befragt wurden und nicht ihre Meinung dazu sagen durften.

Dass jetzt Firmen, wie Slama und Büros sich einen anderen Firmensitz oder Standort suchen, das war vielen klar, nur nicht bei Grün – dort standen und stehen die Ampeln für die Wirtschaft und Autofahrer leider zu oft auf rot.

Denn die Kurzparkzonen in den Bezirken brachten auch zunächst nur Chaos und ein wildes Durcheinander, bis alle wussten, wie es funtkioniert. Und kostenlos, wie ein anderer Parteichef es richtigerweise fordert, ist es auch nicht.

Und was macht unser Bürgermeister – so nach dem römischen Vorbild? Nach dem Motto „Gebt dem Volk Brot und Spiele“ werden vor dem Rathausplatz im Winter der Eislaufplatz betrieben, sowie im Sommer Filme gezeigt und so die Menschen unterhalten. Und dann, so denkt unser Herr Häupl, dass ihn wieder alle wählen werden? Kann so ein altes Rezept auch heute noch gelingen? Oder wird die Wahl die jetzige Partei ganz zu Fall bringen?

Auch der beginnende Streit zwischen Blau und Rot – da sehen manche Wiener eher schwarz und hoffen auf eine Alternative.

Ach nein, die CPö tritt ja auch an, macht die euch nicht auch Konkurrenz?

Also, das sicher nicht, denn wir sind christlich „links“ und die CPö ist eindeutig gegen die Heirat von Homosexuellen, z.B. . Als Plattform für alle Christen, sind wir ökumenisch unterwegs und wollen für alle Christen eine wählbare Alternative sein.

Daher geht heim und erzählt es allen, dann wird es sicher gelingen und wir werden eine gute Anzahl an Wähler gewinnen.

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