Arztpraxis: Hunde dürfen nicht hinein

Manchmal, liebe Freunde, wenn ich wieder einmal über so einen neuen Aufkleber stolpere, der gerade in unserer Aufkleberpraxis in der Buchengasse 67c, 1100 Wien gefertigt wird, dann schüttle ich den Kopf, schüttle ich den Kopf, weil ich mich frage: Das kann unsere Regierung doch nicht wirklich beschlossen haben.

Nun, in erster Linie setze ich mich ja für zweibeinige Patienten ein, gebe aber zu, dass ich auch durchaus ein Tierfreund bin und da ich seit meiner frühesten Kindheit immer wieder Hunde gehabt habe, so eben gerade diese.

Da stosse ich am gestrigen Tag über einen Aufkleber auf dem steht:

Bitte beachten Sie das gesetzliche Hunderverbot in Arztpraxen

und als ich mich entschliesse der Sache auf den Grund zu gehen, so finde ich im Gesetz einen Text, der besagt, dass es Hunden in Zukunft untersagt sein soll Arztpraxen zu betreten.

Und nun habe ich wieder einmal eines meiner Probleme:

Ich verstehe das Ganze nämlich nicht.

Nicht nur, dass ich mich frage, wie ein Hund zu einem Tierarzt kommen soll, der ja zweifelsfrei auch ein Arzt ist, so frage ich mich auch, wie in Zukunft ein Blinder zu einem Augenarzt, Allgemeinen Arzt, oder sonstigem Arzt gehen kann, ja frage mich, ob dies für Spitäler, da ja dort Ärzte arbeiten nicht letztlich auch gilt. Wohin Pensionisten ihre Hunde entsorgen sollen, wenn sie selbst zum Arzt müssen. Und vieles mehr.

Und als ich dies hinterfrage sagt man mir: Stimmt, Anweisung von Brüssel.

Vielleicht sollte ich ja demnächst auch einen Aufkleber bestellen:

Denken verboten!

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