WIENER NACHBARSCHAFTSBÖRSE: Wer soll das bezahlen?

Ganz ehrlich, Freunde, am gestrigen Tag ist an uns eine Frage herangetragen worden, die mir zeigte, dass man das Gesamtkonzept der WIENER NACHBARSCHAFTSBÖRSE, des Rehab Zentrums für psychisch Kranke in der Buchengasse 67c, 1100 Wien, direkt also neben der Apotheke am Reumannplatz, eine Gasse unterhalb des Tichys noch nicht ganz versteht, nämlich die Frage: Wer soll das bezahlen?

Und genau die Frage zeigt mir, dass sich die Menschen bisher mit unserem Center nicht wirklich identifizieren können.

Also: Bei uns werden Stempel gefertigt, so wie bei einem jeden anderen Stempelmacher auch.

Werden Gravuren durchgeführt, so wie bei einem jeden anderen Graveur auch.

Werden PR Unterlagen und PR Strategien erarbeitet, wie bei einer jeden sonstigen PR Agentur auch.

Werden Statuten für Vereine und Businesspläne für Unternehmen erarbeitet, so wie bei einem jeden anderen Unternehmensgründungsservice auch.

Werden, da sich der österreichische Bote ja nunmehr in den selben Räumlichkeiten angesiedelt hat, Artikel geschrieben, so wie bei einer jeden anderen Zeitung auch.

Und bei uns wird im Rahmen der Wiener Lernhilfedrehscheibe Lernhilfe gegeben, so wie in einem jeden anderen Lernhilfecenter auch.

Nur: Mit einem einzigen Unterschied.

Das die Menschen, welche die Arbeiten durchführen  unter anderem auch an psychischen Erkrankungen leiden können. Das bedeutet, wir nehmen uns auch um Menschen an, die in der Gesellschaft an den Rand gedrängt werden.

Vielleicht später Lehrer oder Lehrerinnen zu uns stoßen werden, die vom Stadtschulrat nicht in das Lehramt übernommen wurden. Oder die langjährige Erfahrung im Lehrberuf aufweisen, dann aber durch ein Burn Out Syndrom aus der Bahn geworfen wurden.

Werden Stempel oder Gravuren, von Menschen gemacht, die nervlich am Ende sind, ihre Arbeit aber doch fortsetzen wollen.

Wird mir als Zeitungsherausgeber nachgesagt, ich litte an einer schizophralen Erkrankung, sprich ich würde mich selbst dann, wenn es zu meinen Ungunsten ist, für den Menschen einsetzen. Und kann doch das Schreiben nicht lassen.

Das die Mitwirkenden in unserem A-Team, sie erinnern sich an die Fernsehserie, alle mit einem Handycap belastet sind. Das Beste aus ihrem Handycap machen. Mit ihrem christlichen Glauben den Menschen Hoffnung geben.

Ihre Umwelt dazu einladen, mit ihnen den Weg gemeinsam zu gehen.

Ich weiss ja nicht, wie es ihnen geht. Aber:

Sollten sie ebenfalls an einem Handycap leiden, oder aber Menschen mit einem Handycap helfen wolllen, warum nehmen sie ihre Gelegenheit nicht einfach wahr.

WIENER NACHBARSCHAFTSBÖRSE
Buchengasse 67c
1100 Wien

Wir sagen: DANKE!

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