Direkte Demokratie? Was uns die Zukunft bringt

Ganz ehrlich, Freunde, zum Teil bin ich inzwischen wirklich ratlos, weil: Ich komme gerade aus einem Lokal mit dem klingenden Namen „Milleneum“ und dort habe ich mit einigen Gästen diskutiert, ob es wohl einen Sinn machen würde einen „Raucherflashmob“ zu veranstalten, nicht um sich nur für die Rechte von Rauchern einzusetzen, sondern weil ich davon ausgegangen war, dass es Raucher auf allen politischen Seiten geben dürfte.

Dies also kein parteipolitisches, sondern ein gesellschaftspolitisches Thema wäre. Vor Allem, weil kürzlich einige Menschen sogar abgemahnt wurden, weil sie auf ihrem eigenen Balkon geraucht hatten.

Ich selber sehe es nämlich als Recht der persönlichen Freiheit, dass wir zumindest in unseren eigenen vier Wänden tun und lassen können, was wir wollen, solange wir hiermit nicht gegen die österreichische Rechtslage verstossen.

Und deshalb bin ich wirklich erschrocken, als man mir im Kaffeehaus mitteilte, dass eine Demo doch sowieso keine Wirkung hätte. Demos wären von Grund auf wirkungslos.

Da ich allerdings im letzten Jahr erleben musste, dass man mir auf die Petition „Das Kreuz muss bleiben“ versprochen hat, dass die Kreuze wieder in die Schulklasse zurückkehren, diese aber nicht zurückgekehrt sind, ja, man mir schwarz auf weiss versprochen hatte, dass der Nikolaus wieder in den Kindergarten kommen würde, er aber nicht gekommen ist, Versprechen vom Wiener Petitionsausschuss und nicht vom Salzamt, so halte ich inzwischen Petitionen beinahe für aussichtslos.

Wie also sollen wir unser Recht der österreichischen Bundesverfassung: „Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus.“ ansonsten wahrnehmen?

Die Grundrechte, welche eben der österreichische Bürger, die österreichische Bürgerin besitzt. Und die Einhaltung dieser Grundrechte entspricht wieder meinem Verständnis von:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Was wir also tun können, ist uns, so wie früher einmal im Biedermayer zu persönlichen Gesprächen zu treffen.

Und da war ich froh, dass wir mit der Wiener Nachbarschaftsbörse, Buchengasse 67c, 1100 Wien, gerade hierfür einen Treffpunkt eingerichtet haben.

Mt 11,28
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Denn durch das Reden kommen die Menschen zusammen.

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